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28.11.2011

Zuverlässigkeit

„Zuverlass“ bedeutete vor 100 Jahren, dass man „sich auf jemand oder auf etwas verlassen kann“. Seit damals schwingt im Begriff indirekt mit, was heute nur Definitionen „an den Tag bringen“: Der Zeitaspekt der Zuverlässigkeit. Diese ist insoweit Teil der Qualität. Das gilt für alle Bereiche, wie damals, für alle Einheiten, mehr oder weniger: Wie lange hält das Auto, wann stürzt der Computer endgültig ab, weil sich die Festplatte „verabschiedete“? Wie lange ist das Kraftwerk im Jahr störungsfrei verfügbar, wird das Bildaufnahmegerät bei der Hochzeitsfeier auch nicht ausfallen?

Die Zuverlässigkeitsforderung ist daher eine spezielle Qualitätsforderung. Sie fasst alle Einzelforderungen an solche Merkmale zusammen, die „das Verhalten der (betrachteten) Einheit während oder nach vorgegebenen Zeitspannen bei vorgegebenen Anwendungsbedingungen“ beeinflussen. Ebenso speziell ist demnach Zuverlässigkeit die realisierte Beschaffenheit bezüglich dieser Zuverlässigkeitsforderung.

Kenntnisse über die bestimmungsgemäße Anwendung der Einheit und über ihren jeweiligen Zustand sind erforderlich, auch über Ereignisse, denen sie bei erlaubter Beanspruchung ausgesetzt ist. Wie wirkt sich ein Versagen oder ein Ausfall aus? Klar muss zudem sein, ob die Einheit nach einem Ausfall instandgesetzt werden kann und sollte oder nicht. Manche Einheiten werden selten angewendet, aber dann müssen sie unbedingt funktionieren, etwa ein Feuerlöscher oder ein Airbag. Andere sind ständig im Einsatz wie ein Gasofen für Warmwasser und Zentralheizung. Alterungsprüfungen, die wesentlich schneller als nach der vorgesehenen Anwendungsdauer Aussagen zur voraussichtlichen Lebensdauer liefern, sind ein Kunststück.

DIN 40041 gibt mit 104 Begriffen und einem Zeitbegriffe-Diagramm nähere Auskunft. IEC/TC 1 verwendet dazu im IEV-Kapitel 191 fast 275 Begriffe.

Informationen zum Beitrag

Walter Geiger
QZ 03/2002, S. 204

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