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28.11.2011

Zuordenbare Streuungsursache

Zeitlebens spannend ist das Beobachten, wer wem zugeordnet werden kann. Wie kann man sich da täuschen! Wie ahnungslos ist man oft! Welche Überraschungen erlebt man! Nicht weniger interessant und schwierig ist es bei der Analyse der Werteverteilung eines Qualitätsmerkmals bezüglich der Streuungsursachen: Was ist eine zuordenbare Streuungsursache, was eine zufällige (siehe QZ 50 (2005) 5, Seite 11)?

Die Vielfalt der Fragestellungen erkennt man auch aus der langen Entwicklungsgeschichte dieses terminus technicus. Mit der demnächst auch im deutschen Normenwerk geltenden ISO 3534-2:2005-02 ist international mittlerweile klargestellt: Oberbegriff für die zuordenbare Streuungsursache ist die spezielle Streuungsursache. Von ihr weiß man zwar, dass sie nicht zufällig ist. Ihre Ursache kennt man indessen (noch) nicht. Dieses Unwissen spiegelt sich auch in der eher verneinenden als erklärenden Definition der Norm wider. Sie ist zudem auf Verteilungen von Prozessmerkmalen eingeschränkt, obwohl bei Prozessergebnissen die Ursachen für die Streuung der Werteverteilung eines Qualitätsmerkmals ebenso bedeutungsvoll sind. In der Norm ist nämlich der Oberbegriff definiert als „andere Ursache für eine Prozessstreuung als die für eine Prozesseigenstreuung“ (siehe QZ 50 (2005) 6, Seite 8). Gesagt ist dabei: „Eine spezielle Streuungsursache entsteht aufgrund spezifischer Umstände, die nicht ständig vorhanden sind, weshalb die Größe der Streuung in einem Prozess mit speziellen Streuungsursachen zeitabhängig unvorhersagbar ist“.

Eine „zuordenbare Streuungsursache“ besteht also nur dann, wenn sie festgestellt ist. In der Norm wird davor gewarnt, die Benennungen „spezielle Streuungsursache“ und „zuordenbare Streuungsursache“ synonym anzuwenden. Eine ganz andere Frage ist, in welchen Fällen Streuungsursachen zuordenbar sein sollten.

Walter Geiger
QZ 08/2005, S. 6

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