nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
28.11.2011

Zufällige Streuungsursache

„Das kann doch nicht wahr sein!“ Das sagt auch, wer einen ihn gänzlich überraschenden Zufall erlebt, z.B. wenn er im Urlaub einen guten alten Bekannten aus einem früheren Lebenskreis trifft. Schillernd wie die Statistik überhaupt ist für so manchen deshalb auch der Begriff Zufall, der Wortstamm für das obige Adjektiv.

Dieser Begriff bezieht sich auf die Verteilung der Werte eines Prozessmerkmals. Erstmals in der neuesten Ausgabe von ISO 3534-2:2005-02 wird dies gesagt. Diesen Begriff gibt es international schon mehr als ein halbes Jahrhundert. Seine Ge-schichte war – später (ab 1961) auch national bei der DGQ – außerordentlich wechselvoll. Zunächst gab es international nur die mit einem weiteren terminus technicus zu behandelnden zuordenbaren Streuungsursachen, während die DGQ nur zufällige Abweichungen kannte. Ein Sonderfall der Messtechnik blockierte die für das beherrschte Prozessmerkmal so wichtige generelle Weiterentwicklung: Seit 1975 wurde dort die Änderung des bislang seit über 100 Jahren benutzten, mehrdeutigen Namens „Fehler“ in „Messabweichung“ verfolgt. Sie wurde 1983 erfolgreich abgeschlossen, rückte aber die generelle Weiterentwicklung zum behandelten Begriff mit Umfeld in den Hintergrund. Bis in die jüngste Zeit wandelte sich der Begriffsinhalt ständig mit allen Merkmalen zu den betrachteten Verteilungen der Werte von Abweichungen.

Jetzt maßgeblich ist auch national die genannte ISO 3534-2 mit Begriffen zur Angewandten Statistik. Dort ist die zufällige Streuungsursache eine „dem Prozess dauerhaft innewohnende Quelle einer Prozessstreuung“. In einem Prozess, der nur zufälligen Streuungsursachen ausgesetzt ist, sei die Streuung innerhalb statistisch festgelegter Grenzen vorhersagbar. Das verbindet den Begriff mit der Qualitätsfähigkeit eines Prozessmerkmals und wird bald zu vielen Verwechslungen führen.

Informationen zum Beitrag

Walter Geiger
QZ 05/2005, S. 11

DNV GL Business Assurance [Anzeige]

Kostenloser Download

  • 5 Schritte zu einem nachhaltigen Prozessmanagement

  • Prozessreifegrad Assessments

  • Self-Assessment BPM

Jetzt kostenlos downloaden!