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28.11.2011

Zertifizierung

Manche meinen, es seien Tätigkeiten. Andere glauben, es gehe um ein Verfahren. Beides trifft nicht zu; auch wenn es zwischenzeitlich Erklärungen mit diesem Inhalt gab.

Zertifizierung ist, wie im alten Rom, eine Bestätigung (certificare). Hauptwort in der neuesten internationalen Definition ist „attestation“. Bestätigungen sind uns aus vielen Lebensbereichen bekannt. Dieses Wort weckt zum Glück bei jedermann fast gleiches Verständnis. Im Qualitätsmanagement kann Zertifizierung viele Arten von Einheiten betreffen: eine Person, ein System, ein Produkt, ein Verfahren. Zertifizierung resultiert aus oft umfangreichen und aufwendigen Tätigkeiten. Diese laufen prinzipiell nach international genau festgelegten Verfahren ab. Sie heißen „Audit“. Ein Audit betrachtet zahlreiche Dinge, z.B. Tätigkeiten und Prozesse, die Eignung von Einrichtungen und Verfahren, auch die Führungstechniken und die Motivation.

Zweck dieser Regelsetzungen ist: Die begehrten Zertifikate sollen weit über Landesgrenzen hinaus anerkannte Dokumente sein. Zertifizierung soll nämlich Vertrauen schaffen, dass die auditierte Einheit in der Lage sein wird, künftig Ergebnisse hervorzubringen, die den Anwender zufrieden stellen. Der Anwender ist meist der Käufer. Wird das beim Audit an einer Einheit festgestellt, wird diese Einheit als qualitätsfähig bezeichnet. Die Zertifizierung ist möglich. War die Einheit eine Person, spricht man auch von einem Kompetenzzertifikat. Im allgemeinen Sinn ist jedes Zeugnis über eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung ein Kompetenzzertifikat.

Die Objektivität solcher Feststellungen im Qualitätsmanagement ist von größter Bedeutung. Ihr dient die Festlegung, dass nur so genannte Drittparteien eine Zertifizierung vornehmen können. Ein international streng überwachtes System sorgt dafür, dass und wie solche Drittparteien akkreditiert werden müssen.

Informationen zum Beitrag

Walter Geiger
QZ 06/2003, S. 573

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