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28.11.2011

Wiederholungsprüfung und wiederkehrende Prüfung

Beide Prüfungsarten spielen in der Praxis eine große Rolle. Deshalb ist ihre Unterscheidung trotz der ähnlichen Benennungen wichtig. Zweckmäßig ist es daher auch, sie in einer Kolumne zusammen zu behandeln, obwohl es sich mit zwei Unterbegriffen um vier termini technici handelt. Mit Sprachlogik lässt sich der Unterschied zwar erschließen, aber besser ist stets eine wohl überlegte und harmonisierte Definition. Wiederholungsprüfung ist eine "Qualitätsprüfung nach unerwünschtem Ergebnis der vorausgegangenen in einer Folge von zugelassenen Qualitätsprüfungen an einer Einheit gleicher Art oder an einer nachgebesserten Einheit". Viele Merkmale sind in dieser Definition vereint. Man kann sie einzeln oder insgesamt zur Kenntnis nehmen. Insgesamt ist festzuhalten, dass eine Wiederholungsprüfung immer dann nötig wird oder zweckmäßig ist, wenn bei der vorausgehenden Qualitätsprüfung ein oder mehrere Fehler festgestellt wurden. Deshalb sind Wiederholungsprüfungen häufig.

Dem gegenüber ist eine wiederkehrende Prüfung eine "Qualitätsprüfung nach für die Wiederkehr vorgegebenen Regeln in einer Folge von vorgesehenen Qualitätsprüfungen an derselben Einheit". TÜV-Prüfungen am Auto oder am Aufzug sind Beispiele. Eine wiederkehrende Prüfung kann auch eine spezifische Qualitätsprüfung sein, z.B. eine Qualifikationsprüfung. Das ist eine Qualitätsprüfung zur Feststellung, ob Qualifikation vorliegt, ob also Erfüllung der Forderung an die betrachtete Einheit nachgewiesen ist. Die Benennung "Regelprüfung" ist nur für diese spezifische Art wiederkehrender Prüfungen vorgesehen.

Nur dann, wenn wiederkehrende Prüfung vorgesehen oder Wiederholungsprüfung zugelassen ist, gibt es für die erste in einer Folge von vorgesehenen oder zugelassenen Qualitätsprüfungen die (spezifisch so benannte) "Erstprüfung". Diese sollte aber nicht mit der Erstmusterprüfung verwechselt werden, bei der ein Erstmuster geprüft wird. In der oft bevorzugten internationalen Normung gibt es nicht einen der hier besprochenen vier Begriffe.

Walter Geiger
QZ 06/2008, S. 11

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