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28.11.2011

Wahrer Wert

Jeder kennt sie, die Pilatusfrage: "Was ist Wahrheit?". Völlig anders ist zwar hier das Problem, aber ebenso berechtigt diese Frage. Drei unterschiedliche Definitionen für den Begriff wahrer Wert gibt es nämlich bei DIN: je eine im Qualitätsmanagement, in der Messtechnik und in der Wissenschaft vom Messen. Wenn diejenige die beste ist, die sagt, "was er ist", dann ist es die in DIN 55350-13: "Tatsächlicher Merkmalswert unter den bei der Ermittlung herrschenden Bedingungen". Gemeint ist ein quantitativer Merkmalswert. Qualitätsbezogene Fachleute und Messtechniker arbeiteten zwar normativ eng und freundschaftlich zusammen, Letztere klärten mit ihrer Definition in DIN 1319-1 aber die Frage: "Was will man mit ihm?". Antwort: "Wert der Messgröße als Ziel der Auswertung von Messungen der Messgröße" (hier also ein kontinuierliches Merkmal). Die Kommission Metrologie im DIN hat die internationale Festlegung im VIM (internationales Wörterbuch der Metrologie) deutsch so formuliert: "Wert, der mit der Definition einer betrachteten speziellen Größe übereinstimmt". Alle drei Definitionen sind hilfreich für das Verständnis dieses wichtigen Grundbegriffs, ohne dass sie sich widersprächen.

Weder die vier Bemerkungen der Messtechniker in etwa gleichem Umfang wie diese Begriffskolumne noch alle Anmerkungen zu den beiden anderen Definitionen können hier zitiert werden, so nützlich sie auch sind. Das Verständnis fördert wohl die folgende Anmerkung am besten: "Meist ist der wahre Wert ein ideeller Wert, weil er sich nur dann feststellen ließe, wenn sämtliche Messabweichungen vermieden werden könnten." Zum "meist" gehört nicht die "endliche Anzahl von Elementen einer festgelegten Menge". Anders ausgedrückt: Wenn ein Ehepaar ein befreundetes anderes einlädt, dann ist der wahre Wert der Anzahl von Personen im Wohnzimmer "Vier"; vorausgesetzt allerdings, in keinem Schrank ist ein Hausfreund versteckt.

Informationen zum Beitrag

Walter Geiger
QZ 08/2006, S. 9

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