nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
28.11.2011

Vorgegebene und festgestellte Merkmalswerte

Sie sind Kernstück des praktischen Qualitätsmanagements. Die vorgegebenen Merkmalswerte sind Einzelforderungen, zudem Elemente einer Qualitätsforderung. Alle an den Qualitätsmerkmalen der Einheit festgestellten Merkmalswerte zusammen sind deren realisierte Beschaffenheit. Vergleicht man beide miteinander, einzeln oder insgesamt für die ganze Einheit, ergeben sich Aussagen zur Qualität dieser Einheit.

Zwei deutsche Normen behandeln terminologisch dieses im Grunde einfache Kernstück des Qualitätsmanagements mit seinen vielgliedrigen Begriffsteilsystemen: Die in vier Wochen bereits 17 Jahre alte DIN 55350-12 erläutert die merkmalsbezogenen Begriffe selbst, die noch zwei Jahre ältere DIN 55350-13 die Begriffe zur Genauigkeit von Ermittlungsverfahren und Ermittlungsergebnissen. Beides gehört eng zusammen, muss aber prinzipiell gedanklich erst getrennt betrachtet werden. Der Teil 13 war eine beabsichtigte Kurzfassung der begrifflichen Grundlagen der sechs Teile von DIN ISO 5725 zu Ringversuchen für den deutschen Gebrauch (siehe den Abdruck dieser sechs Teile im DIN-Taschenbuch 355). Zum Teil 12 gibt es weder eine nationale noch eine internationale Entsprechung. Lediglich einzelne vorgegebene Merkmalswerte werden jeweils bei Bedarf definiert. Was anderwärts sogar gänzlich fehlt, ist die Einordnung der abgestuften Grenzwerte in das hier betrachtete Begriffsteilsystem. Das ist fatal, weil dahinter enorme wirtschaftliche Potenziale stecken.

Kaum zu glauben, wie beschwerlich der Weg bis zur Klarheit war. Auch die zuweilen noch heute angewendete missverständliche Benennung „Soll-Ist-Vergleich“ für den „Plan-Ist-Vergleich“ lässt kaum erahnen, dass erst einmal der Unterschied zwischen Sollwerten und vorgegebenen Merkmalswerten klargestellt werden musste. Einige termini technici zu diesem Begriffsteilsystem werden daher noch folgen.

Informationen zum Beitrag

Walter Geiger
QZ 02/2006, S. 06

DNV GL Business Assurance [Anzeige]

Kostenloser Download

  • 5 Schritte zu einem nachhaltigen Prozessmanagement

  • Prozessreifegrad Assessments

  • Self-Assessment BPM

Jetzt kostenlos downloaden!