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25.11.2011

Verfahren

Dieser erst vor gut zehn Jahren im Qualitätsmanagement eingeführte Begriff ist ein Glücksfall. Er wurde definiert wie alltäglich benutzt: „Festgelegte Art und Weise, eine Tätigkeit oder einen Prozess auszuführen“. Die Definition liegt weitab vom juristischen Verfahren. Dieses ist nämlich bekannt als eine Folge von Rechtshandlungen zur Erledigung einer Rechtssache. Der beim managementbezogenen Verfahren mit erwähnte Prozess wandelt Eingaben in Ergebnisse um. Er ist ein „Satz von in Wechselbeziehung oder Wechselwirkung stehenden Tätigkeiten“. Seine ergänzende Aufführung ist eine Hilfe für diejenigen, welche die Prozessdefinition vergessen haben.

Dokumentierte Verfahren, die auch „Verfahrensanweisungen“ heißen, spielten noch vor fünf Jahren normativ eine herausragende Rolle. Die vielfach verwendete Formel lautete: Die Organisation muss für den jeweils angegebenen Zweck „Verfahrensanweisungen erstellen und aufrecht erhalten“. Heute steht der Prozess im Mittelpunkt. Wie er läuft, legen indessen wie bisher Verfahrensanweisungen fest. Die Aktualität von Verfahren in der Praxis ist also ungebrochen. Leider ging die hilfreiche normative Erläuterung verloren, wonach ein Verfahren außer Zweck und Anwendungsbereich der betrachteten Tätigkeit festlegt, was getan werden muss und durch wen, wann, wo und wie es getan werden muss, welche Materialien, Einrichtungen und Dokumente benutzt werden müssen und wie dies alles gelenkt und aufgezeichnet werden muss.

Häufig tritt der Begriff Verfahren mit dem Begriff Methode in Konkurrenz. Es gibt die Auffassung, es seien Synonyme. Man sollte aber vorsichtig sein. In der Messtechnik z.B. wird klar unterschieden: Das Messverfahren als „praktische Anwendung eines Messprinzips und einer Messmethode“ legt sogar eine Rangordnung fest. Andererseits definiert die DGQ die Methode als Unterbegriff des Verfahrens.

Informationen zum Beitrag

Walter Geiger
QZ 11/2003, S. 1067

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