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25.11.2011

Umfassendes Qualitätsmanagement

Qualitätsmanagement betrifft „aufeinander abgestimmte Tätigkeiten zum qualitätsbezogenen Leiten und Lenken einer Organisation“. Weil überall in einer Organisation Qualitätsforderungen erfüllt werden müssen, ist „umfassendes“ an sich überflüssig. Auch die Termingestaltung bedarf keiner ergänzenden „umfassenden Termingestaltung“. Unter dem internationalen Kürzel „TQM“ dieses Begriffs wurde und wird aber oft mehr betrachtet: die gesamte Führungsphilosophie für die oberste Leitung, weit über das Qualitätsbezogene hinaus. Excellence ist ihr Ziel, eine von den Kunden geschätzte Organisation, der man vertrauen kann. Vor 10 Jahren standen diese Grundgedanken unter „total quality management“ in der Terminologienorm ISO 8402 der ISO 9000-Familie. Auch die EFQM verknüpfte ihre Zielsetzungen mit TQM.

Inzwischen sind in ISO 9004 die Grundsätze des Qualitätsmanagements formuliert. In keinem dieser acht Grundsätze findet man das Wort Qualität. Es geht um das Wichtigste für die oberste Leitung, viel ausführlicher als bei „TQM“ in ISO 8402. Daher war die bisherige Definition mit fünf Anmerkungen überflüssig. Sehr nüchtern sagten Entwürfe zur Terminologienorm ISO 9000: „Umfassendes Qualitätsmanagement ist ein in allen Bereichen einer Organisation angewendetes Qualitätsmanagement“. So lautet jetzt auch die neue Festlegung in E DIN 55350-11. Das ist zwar fast eine Selbstverständlichkeit, aber es ist eben manchmal nötig, so etwas festzuhalten.

Wirklich wichtig allerdings ist, dass man weiß, wovon man redet: Es gibt keinen Job, an dessen Tätigkeiten nicht Forderungen gestellt würden. Nicht der Termin oder die Kosten oder die Reparatur sind qualitätsbezogen, aber die Tätigkeiten, mit denen die betreffenden Forderungen erfüllt werden sollten, haben sehr wohl eine Qualität; eben z.B. eine gute oder eine schlechte. Überall in der Organisation.

Informationen zum Beitrag

Walter Geiger
QZ 04/2004, S. 8

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