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25.11.2011

Statistische Prozesslenkung

Wer sein Auto zu einem Ziel lenkt, muss für diesen Prozess viel wissen. Ist die Betriebsbereitschaft des Fahrzeugs gesichert, der Tank für die Fahrtstrecke gefüllt? Weit mehr ist unterwegs zu beachten: Verhaltensgebote zuhauf, auch gefährliche Situationen. Dem ähnlich sind Qualitätslenkung und ihr Sonderfall statistische Prozesslenkung (statistical process control), letztere weltbekannt unter der Abkürzung „SPC“.

Der Grundbegriff Qualitätslenkung ist in ISO 9000:2000 definiert als derjenige „Teil des Qualitätsmanagements, der auf die Erfüllung von Qualitätsforderungen gerichtet ist“. Werden dabei die vielfältigen Analysemöglichkeiten der beschreibenden und der schließenden Statistik sowie deren gemeinsame Vorteile großer Wirtschaftlichkeit und Zielsicherheit genutzt, spricht man von der „statistischen Qualitätslenkung“.

Die Ausrichtung jeglicher Qualitätslenkung auf die Erfüllung von Qualitätsforderungen kann direkter oder indirekter Natur sein. Direktes Ziel ist die zufriedenstellende Qualität der betrachteten Einheit selbst, etwa eines Produkts. Die indirekte Zielsetzung schließt die Ermittlung der Qualitätsfähigkeit der betrachteten Einheit ein, z.B, mittels Qualitätsfähigkeitskenngrößen. Diese sind stets auf die Gewinnung von Vertrauen in die Zukunft gerichtet. Etwa dass ein Prozess ein Produkt hervorbringen kann, das die Qualitätsforderung an dieses Produkt erfüllen wird. Es ist dasselbe Ziel wie bei der Auditierung eines QM-Systems. Alle termini technici seit März 2005 betreffen Qualitätsfähigkeitskenngrößen eines Prozesses und damit statistische Prozesslenkung.

Bei Qualitätsfähigkeitskenngrößen allerdings wird die vermutlich erst ab 2006 verfügbare DIN ISO 3534-2 viel Verwirrung und eine unnötige Komplizierung bringen. Diese zu vermeiden, kann bei Beachtung der Erläuterungen zum Grundbegriff Prozesseigenstreuung (siehe QZ 50 (2005) 6 Seite 8) sicherlich gut gelingen.

Walter Geiger
QZ 10/2005, S. 06

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