nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
25.11.2011

Sonderfreigabe

Man spürt es sofort. Irgendetwas ist nicht ganz planmäßig gelaufen. Eine oder mehrere Einzelforderungen an Qualitätsmerkmale im Rahmen der Qualitätsforderung an die Einheit sind (oder werden) nicht erfüllt. Es sind Fehler entstanden. Eine besondere Maßnahme ist gefragt. Was tun mit der fehlerhaften Einheit? Da gibt es die Verschrottung, die Reparatur, und eben auch die Sonderfreigabe. Sie wurde in der Praxis methodisch und begrifflich sehr gut fortentwickelt und ist zu einem systematisch benutzten Instrument des Qualitätsmanagements geworden, fast zu einem beliebten.

Unterschieden wird zwischen der Sonderfreigabe nach und vor Realisierung der Einheit. Die erstgenannte betrifft die erwähnten unplanmäßigen Fälle. Sie ist die „Erlaubnis, eine Einheit, die festgelegte Einzelforderungen nicht erfüllt, anzuwenden oder freizugeben“. Das kommt auch intern vor. Die Einheit ist meist ein Produkt oder Zwischenprodukt. Zur jeder Sonderfreigabe gehören zwei Randbedingungen: die Zeitspanne oder die Menge der Einheiten, für welche sie gilt, und das „erlaubte Ausmaß der Nichterfüllung“, z.B. eine quantifizierte Hinausschiebung von Grenzwerten, etwa die Erweiterung eines Toleranzbereichs. Die Sonderfreigabe vor Realisierung der Einheit ist im Grunde eine zeit- oder mengenbegrenzte Änderung der Qualitätsforderung, also ein Element der Qualitätsforderungsplanung. Oft wird zu ihr auch eine veränderte Anwendung der so hergestellten Einheiten festzulegen sein. Ursache für eine Sonderfreigabe ist häufig eine zu scharf geplante Einzelforderung.

In der Praxis gibt es zu Sonderfreigaben viele Ausdrücke. Solche Mitarbeiter, die keine „alten Hasen“ sind, werden dadurch oft schlimm verunsichert. Ein Beispiel ist „Abweichungsgenehmigung“. Man hatte doch gelernt: Abweichungen der Istwerte von Soll- oder Nennwerten sind unvermeidbar. Eine Sonderfreigabe indessen betrifft nur Abweichungen über ursprüngliche Grenzabweichungen hinaus.

Informationen zum Beitrag

Walter Geiger
QZ 03/2003, S. 182

DNV GL Business Assurance [Anzeige]

Kostenloser Download

  • 5 Schritte zu einem nachhaltigen Prozessmanagement

  • Prozessreifegrad Assessments

  • Self-Assessment BPM

Jetzt kostenlos downloaden!