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24.11.2011

Selbstprüfung

Ist es Zeitgeist, dass Selbstprüfung der Brockhaus-Enzyklopädie keine Zeile wert ist, der Selbstverwirklichung als Schlüsselbegriff aber zweieinhalb Seiten gewidmet sind? Immerhin findet man im großen Duden für die gemeinsprachliche Verwendung dieses Wortes die Erklärung "Kritische Auseinandersetzung mit sich selbst, seinen Handlungen, Antrieben o.Ä." Als Fachbegriff war Selbstprüfung im Qualitätsmanagement ebenfalls lange Zeit ein viel diskutierter Schlüsselbegriff, über den Bücher geschrieben wurden. In den letzten Jahren aber war Gerd F. Kamiske wohl der Einzige, der die Bedeutung dieses Begriffs für das Qualitätsmanagement in QZ 48 (2003) 1 erläutert hat als eine notwendige, aber nicht hinreichende Basistätigkeit.

Für das Qualitätsmanagement war Differenzierung und Detaillierung dieses Begriffs erste Aufgabe. Ihr stellte sich die DGQ schon vor 35 Jahren. Sie schuf die bis heute beständige Definition "Anteil der zur Qualitätslenkung erforderlichen Qualitätsprüfung, der vom Bearbeiter selbst ausgeführt wird". 1987 übernahm DIN 55350-17 diese DGQ-Definition. Sie ist so genormt bis heute. Zugleich brachte die erste qualitätsbezogene Begriffsnorm ISO 8402 international eine davon abweichende Definition. Sie schränkte den Anteil der Qualitätsprüfungen nicht mehr zweckbestimmt auf den zur Qualitätslenkung erforderlichen ein. In der Nachfolgenorm (ISO 9000:2000) kam dieser Begriff trotz seiner großen Bedeutung dann nicht mehr vor. Das gilt bis heute mit ISO 9000:2005. Nicht einmal in der Wörterliste des ersten Vorentwurfs zu ISO 9000 für 2009 kommt der Begriff Selbstprüfung vor, obwohl das Kapitel Untersuchungen als neues Kapitel Ermittlungen fundamental umgebaut und ergänzt wurde.

Die Selbstprüfung (operator inspection) ist zu unterscheiden vom "Teil der Qualitätslenkung, der vom Bearbeiter selbst ausgeführt wird" (operator control), aber auch von Eigenprüfung und Fremdprüfung. Diese beiden Begriffe erklären, ob die Qualitätsprüfung durch den Hersteller der betrachteten Einheit oder durch eine andere Stelle ausgeführt wird.

Walter Geiger
QZ 09/2008, S. 13

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