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24.11.2011

Ringversuch

Gäbe es Ringversuche nicht, könnte vielleicht ein Gesunder ohne Schuld des einweisenden Arztes ins Krankenhaus kommen, etwa wenn falsche Messwerte des Labors kritische Blutwerte vortäuschen. Daher ist die regelmäßige Teilnahme von klinisch-chemischen Labors an Ringversuchen gesetzlich vorgeschrieben. Ein Ringversuch ist nämlich ein „Versuch unter Labors, bei dem die Leistungsfähigkeit jedes Labors bei einem vereinheitlichten Messverfahren am identischen Material untersucht wird.“ Etwas lockerer gesagt geht es dabei um einen „Wettbewerb bezüglich Messunsicherheit“. Die Messunsicherheit sollte dabei natürlich möglichst klein sein.

Die genannten Labors im Gesundheitswesen werden im Ringversuch geprüft, inwieweit sie bestehende Forderungen an die Messunsicherheit erfüllen. Ringversuche können aber auch andere Ziele haben. Die Entwicklung und Vereinheitlichung eines reproduzierbaren Messverfahrens kann ihr Ziel sein, etwa bezüglich Umweltgefährdung. Oder für ein vereinheitlichtes Messverfahren sind quantitative Maße für die erzielbare Richtigkeit und Präzision bei den teilnehmenden Labors zu ermitteln. Auch zur Zertifizierung von Referenzmaterialien werden Ringversuche eingesetzt.

Entscheidende Bedeutung für Ringversuche haben die Versuchsbedingungen. Davon gibt es vier Arten. Sie sind festgelegt und haben genormte Namen. Beispielsweise werden bei „Wiederholbedingungen“ die aufeinander folgenden Messungen am identischen Material durch denselben Beobachter in kurzen Zeitabständen mit derselben Geräteausrüstung am selben Ort ausgeführt. Nur bei voneinander unabhängigen Ermittlungsergebnissen können verlässliche Werte zur Messunsicherheit gewonnen werden. Es ist einleuchtend, dass Ringversuche auch für die Weiterentwicklung einer immer genaueren Messtechnik große Bedeutung haben.

Walter Geiger
QZ 07/2004, S. 6

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