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24.11.2011

Richtigkeit

Ein Glück, dass so viele Menschen noch großen Wert auf die Richtigkeit ihres Handelns legen! Das ist weit mehr als Richtigkeit in der Ermittlungstechnik (trueness). Schon die ist allerdings nur eine der beiden Komponenten der Genauigkeit (siehe entsprechenden Begriff ). Im Bereich der Technik des Ermittelns bedeutet die Frage nach der Richtigkeit nämlich: Treffe ich im Mittel mit dem, was ich mehrfach ermittelt habe, genau das, was die Wirklichkeit ist, also den so genannten „wahren Wert“, den man nur sehr selten ganz genau kennt? Die Definition der Richtigkeit lautet daher: „Nichtquantitative Bezeichnung für das Ausmaß der Annäherung des Erwartungswertes des Ermittlungsergebnisses an den Bezugswert, wobei dieser je nach Festlegung oder Vereinbarung der wahre oder der richtige Wert sein kann.“

Diese „nichtquantitative“ Aussage wird meist „qualitativ“ genannt. Deshalb wird sie häufig mit „qualitätsbezogen“ verwechselt. Im quantitativen Begriffsteilsystem zur Genauigkeit ist das Maß für die Richtigkeit im Allgemeinen die systematische Ergebnisunsicherheit. Sie ist diejenige Ergebnisabweichung, die sich als Differenz zwischen dem Erwartungswert des Ermittlungsergebnisses und dem festgelegten oder vereinbaren Bezugswert ergibt, wenn das angewendete und oft auch festgelegte Ermittlungsverfahren wiederholt zur Gewinnung mehrerer voneinander unabhängiger Ergebnisse benutzt wird. Für den Erwartungswert steht meist deren Mittelwert.

Früher hieß die Richtigkeit „Treffgenauigkeit“. Was man da bisher erreicht hat, ist phänomenal. Beim Merkmal Zeit bleibt nur noch eine systematische Messabweichung vom Tausendstel eines Billionstel (10-15 ). Wer versteht das noch? Schon vor 20 Jahren ermittelte man: Das Licht legt in einer Sekunde 299792458 m zurück. Das war richtig genug, das Meter so als Naturkonstante zu definieren.

Walter Geiger
QZ 09/2004, S. 10

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