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24.11.2011

Qualitativ und quantitativ

Viele wissen es, aber jeder sollte sich bewusst sein: „Qualitativ“ ist nicht das Adjektiv zum Qualitätsbegriff, sondern die international für Merkmale geltende Alternative zu quantitativ. Im Qualitätsmanagement sind Merkmale und ihre Werte das „Kernstück“. Die realisierten Werte entscheiden, ob die Qualität der Einheit gut oder schlecht ist.

Erst vor zwei Jahrzehnten wurden die betreffenden Grundlagen geschaffen. In großen Industrieunternehmen war ein beachtlicher Begriffsstreit untereinander und mit Kunden entstanden. Die normativen Regelungen sind gerade ein Jahrzehnt alt: DIN 55350-12:1989-03. Dabei geht es um praktisch höchst wichtige Grundkenntnisse. Wie man bei einem Qualitätsmerkmal prüft, inwieweit es die Forderung an seine Werte erfüllt, und wie Ergebnisse auszuwerten und weiter zu verwerten sind, hängt von der Merkmalsart ab, ob es ein qualitatives oder ein quantitatives Merkmal ist.

Es gibt zwei qualitative und zwei quantitative Merkmalsarten: Erstere sind das Nominalmerkmal (Postleitzahl) und das Ordinalmerkmal (Hotel-Leistungskategorie), letztere das diskrete Merkmal (Einwohner-Anzahl) und das kontinuierliche Merkmal (Temperatur). In dieser Reihenfolge ist auch die Wertigkeit der Merkmalsart einzustufen: Das kontinuierliche Merkmal enthält die meiste Information. Seine Werte lassen sich am detailliertesten mit anderen vergleichen und in Merkmalsketten kombinieren.

Zu jeder Merkmalsart gehört eine Skala, auf der man ihre Werte aufzeichnen kann (oder könnte). Es lohnt, die Zusammenhänge in der genannten Norm nachzulesen.

Besonders interessant wird es, wenn man den Wert eines kontinuierlichen Merkmals ordinal misst: Zum an sich kontinuierlichen Wert gibt es dann nur die drei ordinalen Aussagen „kleiner als Mindestwert“, „ok“ und „größer als Höchstwert“. Man muss also immer wissen: Welche Merkmalsart ist es und wie misst man?

Walter Geiger
QZ 01/2000, S. 14

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