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24.11.2011

Qualitätspolitik

Ist Politik eine Vision? Ist sie zielstrebiges Handeln maßgeblicher Persönlichkeiten zur Erreichung von Zielen? Oder dient „Politik“ als Ausdruck zur Bezeichnung solcher Ziele? Die drei Fragen zeigen die Brisanz des maßgeblichen Oberbegriffs zur Qualitätspolitik. Das „Qualitäts-“ fände man auch in „Qualitätsbezogene Politik" wieder.

Schon lange hat sich die internationale Normung für die letzte der drei eingangs genannten Möglichkeiten entschieden. Die Formulierung hat sich nie entscheidend geändert. Demnach gilt heute: Qualitätspolitik sind „Übergeordnete Absichten und Ausrichtung einer Organisation, wie sie qualitätsbezogen durch die oberste Leitung formell ausgedrückt wurden“. Eine Ausrichtung kann z.B. sein, dass eine Qualitätsforderung an eine Einheit mit demjenigen abgeklärt werden muss, den die Einheit interessiert, z.B. mit dem Kunden bei einem Produkt, auch mit einem internen Kunden.

Qualitätspolitik muss in Einklang mit der übergeordneten Politik der Organisation stehen. Sie ist der Rahmen für die Festlegung von Qualitätszielen. Auch dieser Unterbegriff zur Qualitätspolitik ist international fixiert. Es handelt sich dabei um etwas qualitätsbezogen Angestrebtes oder zu Erreichendes, in angegebenen Funktionen oder funktionalen Teilbereichen. Das betrifft immer Generelles. Qualitätsziel kann eine Festlegung sein, welche Arten von Entscheidungen bei festgestellten Fehlern zu treffen sind. Qualitätsziele hießen früher QM-Grundsätze und waren QM-Elemente.

Zur Entwicklung einer Qualitätspolitik sind Managementgrundsätze hilfreich. Acht davon findet man in ISO 9000:2000. Wenig hilfreich ist es, wenn oberste Leitungen ihre Werbeabteilungen beauftragen, Formulierungen zur Zufriedenstellung der Kunden für die Qualitätspolitik zu entwickeln und diese in der Empfangshalle auszustellen. Dann wird der Alltag der Auftragsabwicklung wohl nicht verbessert.

Informationen zum Beitrag

Walter Geiger
QZ 11/2002, S. 1101

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