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24.11.2011

Qualitätsplanung

Die Benennung „Qualitätsplanung“ zeigt: Man darf daraus keine Schlußfolgerungen ziehen. Geplant wird eine Qualitätsforderung, nicht die Qualität. Der QM-Erfolg steht und fällt (auch wirtschaftlich) damit, dass am Anfang die Ziele richtig gesetzt werden, bei der Qualitätsplanung. Deshalb entstehen immer neue Methoden für diese, z.B. QFD.

Nötig ist Qualitätsplanung nicht etwa nur für Angebotsprodukte. Ihr müssen auch alle Einheiten zu deren Erstellung unterworfen werden, z.B. Tätigkeiten, Einrichtungen, Methoden, Verfahren und Schnittstellen im QM-System.

Die „Königsrolle“ des Kunden ist bei der Qualitätsforderung an sein Angebotsprodukt unbestritten. Er ist aber meist kein Fachmann. Einzelforderungen, die ihm nichts nützen oder sein Produkt unnötig teuer machen, dürfen vom Lieferanten nicht akzeptiert werden. Dazu sind viel Takt, Einfühlungsvermögen und psychologische Geschicklichkeit erforderlich, insbesondere bei grosser Marktmacht des Kunden.

Umstritten ist noch die nötige Intensität der Qualitätsplanung in der Angebotsphase. Wie weit soll man sein Können offenlegen? Was soll man zur „Nachplanung im Auftragsfall“ vereinbaren? Wie weit muß „Vertragsprüfung“ getrieben werden? Wie oft ist sie bei komplizierten Produkten nötig? Was soll wann in welchem Umfang dokumentiert werden? Das muß alles fachbezogen entschieden werden. Qualitätsforderungen hängen von den Anwendungsbedingungen der zu planenden Einheiten ab.

Aufgabe der obersten Leitung ist es, detaillierte Regeln zur Qualitätsplanung zu erlassen, fortlaufend zu aktualisieren und deren Einhaltung systematisch zu überwachen. Improvisationsmöglichkeiten müssen enthalten sein.

Qualitätsplanung ist ein fortdauernder Prozeß. Er baut stets auf Vorkenntnissen auf. Immer geht es um die auszuwählenden Qualitätsmerkmale der Einheit, um deren Gewichtung und um die Einzelforderungen an sie.

Walter Geiger
QZ 10/1999, S. 1204

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