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24.11.2011

Qualitätsmanagement

1990 hatte die ISO unter den bis dahin gleichberechtigten drei Begriffen „quality control“, „assurance“ und „management“ nach jahrelangem Zögern „quality management“ als Oberbegriff festgelegt. Für den deutschen Sprachraum war das sehr schlimm. Dort war - viele Jahre bevor bei der DIN ein qualitätsbezogener Normenausschuss entstand - die Benennung „Qualitätssicherung“ für diesen Oberbegriff eingeführt worden. Er war schon in der 1. Auflage 1968 der jetzt als „DGQ Band 11-04“ bezeichneten Begriffsschrift der DGQ definiert. Dieser Benennung war seit 1961 - dem Jahr der ersten Begriffsveröffentlichung der DGQ - die im Stammwort gleiche Benennung „Gütesicherung“ vorausgegangen. Der Begriffsinhalt als Oberbegriff war zweifelsfrei.

Die fast dreißig Jahre für das Fachgebiet geltende Benennung musste also - wie in der DIN 55350-11:1995-08 ab Seite 1 geschildert - geändert werden. Bedauerlicherweise wird diese unumkehrbare Änderung aber immer noch nicht überall beachtet.

Die früher sehr blumige Erklärung des unveränderten Begriffsinhalts wurde inzwischen darauf abgestellt, dass in einer Organisation das Qualitätsmanagement nicht nur eine überall wichtige Querschnittsaufgabe ist, sondern zugleich auch eine Teilaufgabe des Managements, nämlich qualitätsbezogenes Management („qualitätsbezogen“: siehe QZ 2/2000). Management sind dabei „koordinierte Tätigkeiten zur Leitung und Überwachung einer Organisation“. Diese Tätigkeiten heißen „Qualitätsmanagement“, wenn sie „die Erfüllung von Qualitätsforderungen betreffende“ sind.

Die neuen internationalen Normen missbilligen ausdrücklich die bisher geduldete Benutzung des Wortes „management“ für Personen oder Personengruppen mit Leitfunktion. Erlaubt sind nur noch Wortverbindungen, etwa „top management“ (oberste Leitung) oder „executive management“ (Geschäftsleitung).

Walter Geiger
QZ 05/2000, S. 524

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