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24.11.2011

Qualitätslenkung

Sie ist das Herzstück des Qualitätsmanagements. Ziel der Qualitätslenkung ist die Erfüllung der Qualitätsforderung, die Zufriedenheit des Kunden mit der gelieferten Einheit, sei sie ein materielles oder ein immaterielles Produkt (z.B. eine Dienstleistung). Qualitätslenkung ist also derjenige „Teil des Qualitätsmanagements, der auf die Erfüllung der Qualitätsforderung gerichtet ist„ (DIN EN ISO 9000:2000-12). Dazu gehören viele Arten von Tätigkeiten. In früheren Erklärungen waren sie anschaulich als „vorbeugende, überwachende und korrigierende„ beschrieben. Früher benutzte Benennungen wie „Qualitätssteuerung„ und „Qualitätsregelung„ lehnten sich an die Normenreihe DIN 19226 an, sollten aber nicht mehr angewendet werden.

Zur Qualitätslenkung gehört ein beachtenswertes Begriffs-Teilsystem: Die unmittelbare Qualitätslenkung beeinflusst die Beschaffenheitsgestaltung bei einer entstehenden Einheit direkt. Die mittelbare zielt über die Verbesserung der Qualitätsfähigkeit von Elementen der Organisation indirekt darauf. Im Blickfeld hat sie vor allem nicht hinreichend qualitätsfähige Elemente. Besondere Bedeutung haben dabei die Realisierungsprozesse. Bei diesen nennt man die Qualitätslenkung „Prozesslenkung“. Bei ihr fallen meist beträchtliche Datenmengen an. Daher ist man wirtschaftlich häufig gezwungen, mit statistischen Verfahren zu arbeiten. Daraus entstand der weitere Unterbegriff „Statistische Prozesslenkung„ (statistical process control). In Lieferverträgen hat sie oft enorme Bedeutung. Wer hätte noch nicht die weltweit übliche Abkürzung „SPC„ dafür gehört? Eine ständig aktualisierte Analyse der Prozessfähigkeit ist ihre Aufgabe. Zu den Modellvorstellungen und Analysemöglichkeiten gibt es eine neue Grundnorm: DIN 55319:2002-03. Als ISO 21747 wird sie auch international Bedeutung haben (z.Zt. Comity Draft).

Informationen zum Beitrag

Walter Geiger
QZ 08/2002, S. 785

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