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24.11.2011

Qualitätsfähigkeit

Qualität betrifft jede Einheit, Qualitätsfähigkeit aber nur eine, die Produkte hervorbringt. Qualität betrachtet existente Sachverhalte, Qualitätsfähigkeit, jedoch eine Erwartung, nämlich die „Fähigkeit einer Einheit, ein Produkt zu realisieren, das die Forderung an dieses Produkt erfüllen wird“; beispielsweise die Qualitätsforderung.

Qualitätsfähigkeit ist dennoch eine spezielle Qualität. Wie diese ist sie ein Maßstabsbegriff. Deshalb gilt auch: Für die „produzierende Einheit“ wird sie qualitativ, für deren Qualitätsmerkmale mit Qualitätsfähigkeitsgrößen auch quantitativ betrachtet.

Die produzierende Einheit kann ein Handwerker sein. Oder eine Organisation oder deren Elemente. Letztere sind Prozesse, Menschen, Maschinen, oder auch das viel diskutierte QM-System. Ist dessen Qualitätsfähigkeit auditiert und als zufriedenstellend befunden worden, erhält die Organisation ein Zertifikat. Meist nach ISO 9001.

Jahrzehntelang gab es Mißverständnisse: Keine internationale Norm enthielt die oben zitierte Definition. Ursache war ein Doppelstreit, der sich immer noch auswirkt. Erstens entstand er aus der Vermischung der produzierenden Einheit mit den produzierten Einheiten. Diese sind natürlich letztlich das Ziel. Produkte aber können nicht gut sein, wenn die Qualitätsfähigkeit der produzierenden Einheiten schlecht ist. Man muß wissen, was man betrachten will.

Zum zweiten war unklar, ob „Qualitätsfähigkeit“ nicht doch eine spezielle Qualitätsfähigkeitskenngröße sei. Das ist dieselbe Frage nach „qualitativ“ (für die ganze Einheit) oder „quantitativ“ (für deren Qualitätsmerkmale) wie bei der Qualität. Der derzeitige Entwurf von ISO 9000:2000 enthält die oben zitierte Definition. Der Streit sollte also beendet sein.

Zufriedenstellende Qualitätsfähigkeit zu erreichen ist natürlich mehr als eine Begriffsfrage.

Walter Geiger
QZ 09/1999, S. 1078

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