nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
24.11.2011

Qualitätselement

Ein Grundsatz zielstrebigen Qualitätsmanagements ist strikte gedankliche Trennung von Tätigkeiten und Ergebnissen. Ein Frisör, der seine Tätigkeiten samt allen Hilfsgeräten hervorragend beherrscht, dessen Kunde mit dem Ergebnis seiner Tätigkeiten aber nicht zufrieden ist, wird dauerhaft nicht Erfolg haben. Die Einzelforderungen an Tätigkeiten sind nämlich (nicht nur beim Frisör) gänzlich andere als die Einzelforderungen an die Ergebnisse dieser Tätigkeiten. Warum wird beides so oft durcheinander gebracht? Ursache ist der Zusammenhang zwischen den Tätigkeiten und den damit erzielten Ergebnissen. Der Fachmann nennt diesen Zusammenhang „Korrelation“. Sie spielt bei der Prozesslenkung eine bedeutende Rolle, z.B. bei statistischer Prozesslenkung (SPC).

Für die gebotene Trennung gibt es einfache und zugleich wirkungsvolle Hilfsmittel. Bei den qualitätsbezogenen Tätigkeiten sind es die QM-Elemente (siehe QZ 49 (2004), Heft 5, Seite 8). Bei Ergebnissen sind es die Qualitätselemente. Deren erster Definitionsteil lautet daher: „Beitrag zur Qualität eines materiellen oder immateriellen Produkts aufgrund des Ergebnisses einer Tätigkeit oder eines Prozesses“. Solche Beiträge entstehen bei der Planung und Realisierung eines Produkts, auch während seiner Nutzung. Schon hier dienen Qualitätselemente als Ordnungsmittel. Aber auch QM-Elemente leisten einen Beitrag zur Qualität, diesmal zur betrachteten Tätigkeit. Daher gibt es einen zweiten, entsprechenden Definitionsteil des Qualitätselements. Es ist demnach ein umfassendes Denkmodell für Beiträge zur Qualität irgendwelcher Einheiten. Seine Kenntnis führt zur Frage: „Von welchem Qualitätselement reden wir?“ Und die Antwort führt zwangsläufig zur betrachteten Einheit und zu ihren Einzelforderungen. Die Klärungsfunktion des Begriffs Qualitätselement hat damit gegriffen, und zwar auch bezüglich der unterschiedlichen Einzelforderungen.

Walter Geiger
QZ 06/2004, S. 12

DNV GL Business Assurance [Anzeige]

Kostenloser Download

  • 5 Schritte zu einem nachhaltigen Prozessmanagement

  • Prozessreifegrad Assessments

  • Self-Assessment BPM

Jetzt kostenlos downloaden!