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24.11.2011

Qualitätsaudit

Mit einem Audit werden Verfahren geprüft. Sind es die des Qualitätsmanagementsystems, ist es ein qualitätsbezogenes Audit oder „Qualitätsaudit“. Geprüft wird die Qualitätsfähigkeit der betrachteten Verfahren, zufriedenstellende Produkte hervorzubringen. Das Audit-Ergebnis zeigt, inwieweit diese Fähigkeit künftig Vertrauen verdient, z.B. in einem Zertifikat. Je nach betrachteten Verfahren sprach man früher von Systemaudit, Produktaudit und Verfahrensaudit.

Externe Qualitätsaudits durch „dritte Stellen“ oder durch Kunden sollen zu Zertifikaten über die Qualitätsfähigkeit einer Organisation oder ihres auditierten Bereichs führen . Interne Qualitätsaudits sind ein wichtiges Instrument jeder obersten Leitung einer Organisation, sich deren Qualitätsfähigkeit nach einem Plan regelmäßig zu vergewissern, oder aktuell dort, wo es besonders nötig ist. In beiden Fällen ist Unabhängigkeit der Prüfer vom auditierten Bereich wesentlich. Es gibt kein „Selbstaudit“.

Kurz gesagt ist ein Qualitätsaudit „unabhängige Prüfung der Qualitätsfähigkeit“. Die genormte Definition ist umfangreich. Trotz des kaum veränderten Begriffsinhalts erlebte sie immer neue Wandlungen, weil bisher der Begriff Qualitätsfähigkeit fehlte. In ISO/DIS 9000 ist nun Fähigkeit definiert, und Audit wird zum „Prozess“, der prüft, „inwieweit Auditkriterien erfüllt sind“. Für diese wurde ein neuer Begriff geschaffen.

Außer dem Qualitätsaudit, das sich auf die Qualitätsfähigkeit bezieht, gibt es Audits bezüglich anderer Fähigkeiten. Es ist zweckmäßig, sie mit Adjektiv-Zusätzen zu benennen, die meist selbsterklärend sind. So gibt es neben den qualitätsbezogenen Audits auch umwelt(schutz)bezogene, kostenbezogene, terminbezogene, investitionsbezogene, innovationsbezogene, verbesserungsbezogene und viele andere Audits. Sie alle können intern und extern ausgeführt werden.

Walter Geiger
QZ 07/2000, S. 845

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