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24.11.2011

Qualität

Unzählbare Veröffentlichungen und Diskussionen gibt es über „Qualität“. Dabei ist alles ganz einfach: Qualität sagt im Qualitätsmanagement, inwieweit eine Einheit die Qualitätsforderung an sie erfüllt. Dieser Maßstabsbegriff gilt seit 1972, trotz immer neuer Definitions-Formulierungen.

Die Philosophie benutzt „Qualität“ seit Jahrtausenden für Beschaffenheit („qualitas“). Auch die „neue Qualität“ von irgend etwas meint diese. Die milliardenschwere Werbung aber will an die Geldbeutel. Unterschwellig, mit „unendlicher Qualität“ in allen ihren Varianten. Es wäre Unfug, gegen das Werbungs-Schlagwort Qualität zu kämpfen. Jederman weiß, dass es in der Wirklichkeit leider auch miserable Qualität gibt. Aus den verschiedensten Gründen.

Dennoch: Auch QM-Fachleute nehmen die so gekonnt vermittelte Werbungsbedeutung von Qualität an ihren Arbeitsplatz mit. Man muß sie an die Qualitätsurteile der Stiftung Warentest erinnern. Dort, für den Verbraucheralltag, ist wie im Qualitätsmanagement der Maßstabsbegriff gefragt: Er kann für eine Einheit alle qualitativen (ordinalen) Merkmalswerte zwischen „hervorragend“ und „sehr schlecht“ durchlaufen.

Quantitativ kann man beurteilen, wenn man den ermittelten Wert eines einzelnen Qualitätsmerkmals der zugehörigen Einzelforderung gegenüberstellt, beispielsweise den Durchmesserwert dem für ihn geltenden Grenzwert eines Toleranzbereichs. Das wird in der späteren Begriffskolumne „ Prüfung “ behandelt werden.

Historisch gesehen war der gemeinsprachliche Qualitätsbegriff stets abhängig von der Marktsituation. Im Verbrauchermarkt galt der Maßstabsbegriff. Herrschte der Erzeuger, regierte die Werbung.

Auch wenn ISO CD 2 9000:2000 die Werbungsbedeutung „practical“ nennt, wird für das praktische Qualitätsmanagement nur der Maßstabsbegriff (den sie „technical“ nennt) brauchbar bleiben.

Walter Geiger
QZ 08/1999, S. 952

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