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22.11.2011

Qualifikation

Sie entscheidet über viel im beruflichen und privaten Leben: Die höhere oder die geringere Qualifikation. Sie betrifft Menschen und Sachen. Qualifikation bedeutet: „An einer Einheit (entity) nachgewiesene Erfüllung der Qualitätsforderung“. Wie überall im Qualitätsmanagement steht die geklärte Qualitätsforderung im Mittelpunkt. Hier ist sie Voraussetzung für die Durchführbarkeit einer Qualifikationsprüfung. Diese besteht in der „Feststellung, ob Qualifikation vorliegt“. Die Fragestellung der Qualifikationsprüfung ist also alternativ „ob (oder ob nicht)“, nicht etwa quantitativ „inwieweit“.

Ein Mensch erwirbt seine Qualifikation häufig nach einer Ausbildung durch Prüfung. Ist die Einheit ein Produkt, kann die Qualifikation oft schon an dessen Entwurf festgestellt werden. Diese Qualifikationsprüfung nennt man „Entwurfsprüfung“. Danach folgt meist eine Qualifikationsprüfung an einer nach diesem Entwurf (probeweise) realisierten Einheit. Man nennt sie „Typprüfung“. Beide Qualifikationsprüfungen zusammen werden sehr sinnvoll „Bauartprüfung“ genannt.

Ist das Ergebnis einer Qualifikationsprüfung positiv, wird die Einheit „qualifiziert“ genannt. Weil jede Tätigkeit als Prozess betrachtet werden kann, nennt man die Durchführung einer Qualifikationsprüfung neuerdings auch „Qualifizierungsprozess“.

International war der Begriff qualification lange Zeit nicht mehr vorhanden. Erst neuerdings taucht er wieder auf, allerdings in betrüblich eingeschränkter Bedeutung: Die „auditbezogenen Begriffe“ von ISO 9000:2000 wenden ihn nur noch personenbezogen auf einen Auditor an. Zudem erhielt dieser eingeschränkte Begriff eine neue englische Benennung, nämlich „competence“. Weil „Kompetenz“ im Deutschen (im Gegensatz zum Englischen) ein Homonym mit der zusätzlichen Bedeutung einer festgelegten Zuständigkeit ist, wurde dafür die alte, für alle Einheiten geltende Benennung „Qualifikation“ gewählt. Vielleicht ist die ersatzlose Streichung des Grundbegriffs entity mit eine Ursache für diese Entwicklung.

Walter Geiger
QZ 07/2001, S. 874

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