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22.11.2011

QM-Bewertung

Fachbegriffe dienen der rationellen und möglichst missverständnisfreien Fachdiskussion. Wenn sie wie „QM-Bewertung“ schon fast mit ihrer Benennung erklärt sind, ist das besonders vorteilhaft. Bewertet wird nämlich das QM-System einer Organisation. Zweck und Mittel der Bewertung ist die Prüfung, inwieweit das QM-System geeignet, angemessen und wirksam ist. Folgerungen daraus können nötige Verbesserungen oder zweckmäßige Änderungen sein. Veranlasser und Verantwortlicher dafür ist die oberste Leitung der Organisation. Eine QM-Bewertung ist einerseits eine wiederkehrende Prüfung (wie die TÜV-Prüfung an einem Automobil), andererseits sollte sie auch bei besonderen Anlässen angesetzt werden, z.B. bei Fusionen oder wichtigen Umgestaltungen der Organisation. Die oberste Leitung entscheidet, durch wen und wie intensiv diese Prüfung zur Bewertung durch sie selbst ausgeführt wird. Ausführender ist eine unabhängige interne Stelle; oder auch eine externe Organisation.

Weil eine rechtzeitige QM-Bewertung in der Alltagshektik oft vergessen wird, insbesondere bei Fusionen, sollte die oberste Leitung dazu eine Richtlinie erlassen, damit sie durch eine beauftragte interne Stelle daran erinnert wird. Zwar steht die Qualitätsfähigkeit des QM-Systems im Mittelpunkt der QM-Bewertung, aber sie muss auch Rückmeldungen von Kunden und die Ergebnisse von Audits berücksichtigen. Der Erfolg der bei der vorausgegangenen QM-Bewertung eingeleiteten Verbesserungs- und Änderungsmaßnahmen ist ebenfalls zu prüfen und zu bewerten. Diese QM-Bewertung ist daher umfassender; und auch etwas Anderes als ein externes Audit.

Normenanwender müssen wissen, dass die QM-Bewertung neuerdings einen anderen Namen erhalten hat. Sie heißt jetzt „Managementbewertung“. Gemeint ist aber nach wie vor die hier erläuterte Bewertung des QM-Systems.

Walter Geiger
QZ 08/2001, S. 1000

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