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22.11.2011

Prüfstatus

Gerade liegen fünf Millionen Aussagen zum "Prüfstatus Wies’n-Bier" vor. Die Aussagen waren wohl meist positiv. Der Prüfstatus ist demnach Wissen, eine Art Software. Er betrifft stets die Qualitätsmerkmale der Beschaffenheit einer Einheit, z. B. eben der des Wies’n-Biers.

Der Schankverlust als Mengenproblem gehört nicht dazu. Der Begriffsinhalt des Prüfstatus hat sich ständig erweitert. Zuerst bezog er sich nur auf Produkte, heute gilt er für jede Art von Einheit. Früher betraf er nur planmäßige Qualitätsprüfungen, heute sind es alle Arten. Früher genügte als Alternativaussage "gut" oder "schlecht", heute ist das Gesamtergebnis der betreffenden Qualitätsprüfung(en) gefragt. Diese Entwicklung folgt dem Rationalisierungsprinzip der Terminologie: Man kann nicht für jeden Einzelfall gesonderte Definitionen festlegen.

Der Prüfstatus ist Unterbegriff des Zustands. Dieser ist nach DIN 40041 "Beschaffenheit einer Einheit zum Betrachtungszeitpunkt". Daher sollte er "Prüfzustand" heißen. Derzeit schlägt ein Normentwurf die Definition vor: "Prüfstatus = Zustand einer Einheit bezüglich der Fragen, welche Prüfung(en) an dieser Einheit durchgeführt wurde(n) und welche Ergebnisse dabei erzielt wurden". Zunehmende Bedeutung hat der Prüfstatus während des Realisierungsablaufs von Einheiten jeder Art. Das gilt für seine Zugänglichkeit und seine Erkennbarkeit. Letzterer dient meist ein Display mit dem Prüfergebnis. Zur Zugänglichkeit führte eine frühere Norm die Punkte auf: "an der Einheit selbst" oder "auf einem an der Einheit angebrachten Träger" oder "in einem Begleitpapier" oder "durch die Positionierung der Einheit" (z. B. Ort der Aufstellung) oder "in der Datenverarbeitung eines CAQ-Systems" oder "in sonstiger geeigneter Weise".

Auch der durch Prüfdauer und Auswertungsumfang bedingte Zeitabstand zwischen der Aussage über die durchgeführte(n) Qualitätsprüfung(en) und der Hinzufügung der Aussage über das Prüfergebnis war behandelt. Erst danach kann ein positives Ergebnis durch einen Freigabestempel angezeigt werden, ein negatives durch Verbringung der Einheit in einen Sperrbereich oder durch Aussonderung als Ausschuss. In internationalen Normen gibt es keinen Prüfstatus. Zwischenzeitlich war eine Realisierungsüberwachung durch eine Bestätigungsprüfung eine gewisse Parallele zum Prüfstatus. Sie hieß "control of verification status".

Walter Geiger
QZ 10/2007, S. 8

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