nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
22.11.2011

Prozess

Kein anderer Begriff hat national und international in den letzten Jahren so viele Definitionen und Modelldarstellungen erlebt wie der Prozess, obwohl er doch als (moderner) Grundgedanke aller QM-Überlegungen klar sein müsste. Die Modelldarstellungen schwanken zwischen extremer Vielfalt und „spartanischer“ Einfachheit. Hier wird für Erklärung und Modell die einfachste und zugleich umfassendste Darstellung bevorzugt. Sie deckt alle Anwendungsmöglichkeiten ab und baut auf zwei anderen Grundbegriffen auf, dem System als „Einheit“, bestehend aus zusammengehörigen oder zusammenwirkenden Elementen“ und der Tätigkeit als „das, was den Zustand einer Einheit verändert“. Natürliche Prozesse, die auf unserem Planeten seit Jahrmilliarden oder auch in Millisekunden ablaufen, sind enthalten und häufig für die Ressourcenerschließung bedeutungsvoll. QM-Prozesse sind wie viele andere von Menschenhand geschaffene Prozesse eine Teilmenge von Prozessen, die man „zielorientierte Prozesse“ oder wie nachfolgend „Managementprozesse“ nennt.

Jeder Prozess ist eine Einheit. Er kann in kleinere (Teil-)Prozesse unterteilt oder mit anderen Prozessen zu einem größeren Prozess zusammengestellt werden. Deshalb muss ein Managementprozess vor seiner Betrachtung ordnungsgemäß abgegrenzt werden. Er selbst ist auf die Umwandlung einer Eingabe in ein Ergebnis ausgerichtet. Mit der Umwandlung ist meist eine Wertsteigerung verbunden. Ein Managementprozess benötigt die Ergebnisse zweier benachbarter Managementprozesse, des lenkenden und des unterstützenden Managementprozesses. Zur Lenkung gehören z.B. Leitung und Überwachung, zur Unterstützung z.B. die materiellen Ressourcen, auch Instandhaltung und die jeweils erforderlichen Ist-Zustands-Feststellungen. Eingabe und Ergebnis sind kundenbezogen. Managementprozesse können aufeinanderfolgend oder parallel zueinander ablaufen. Wenn alle wissen, dass sie gemeint sind, kann man sie kurz auch nur „Prozesse“ nennen.

Walter Geiger
QZ 04/2000, S. 388

DNV GL Business Assurance [Anzeige]

Kostenloser Download

  • 5 Schritte zu einem nachhaltigen Prozessmanagement

  • Prozessreifegrad Assessments

  • Self-Assessment BPM

Jetzt kostenlos downloaden!