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21.11.2011

Produktverhaltensprüfung

Schon diese Benennung scheint sprachlich treffend zu sein. Man könnte fragen: Was gibt es da noch zu erklären? Bei so gut passenden Benennungen kann man aber ein bedeutsames terminologisches Prinzip studieren: Erst Definition und Anmerkungen zusammen können klar machen, worum es wirklich geht. Anmerkungen ergänzen dann die Definition oft sogar wirksamer. Diese erscheint in solchen Fällen fast wie eine Tautologie, ist es aber meist dennoch nicht. Hier lautet sie "Eine Produktverhaltensprüfung ist eine Qualitätsprüfung zur Gewinnung von Kenntnissen über das Produktverhalten nach Übergabe an den Abnehmer." Damit ist Produktverhaltensprüfung klar getrennt von Qualitätsprüfungen, die das Verhalten eines Produkts vor der Übergabe an den Abnehmer klären wollen; wie etwa Lebensdauerprüfungen.

Diese Prüfung kann materielle, immaterielle oder kombinierte Produkte betreffen. Sie kann gemäß Vereinbarung zwischen Lieferant und Abnehmer durch eine dieser Parteien oder durch Dritte durchgeführt werden. Das Produktverhalten während der Produktnutzung kann zeitabhängig interessieren, aber auch zeitunabhängig, zum Beispiel bezüglich der Auswirkung des Produkts auf den Anwender oder auf die Umwelt. Maßstab für die Produktverhaltensprüfung können die Forderungen an das Produkt sein, aber auch andere Forderungen aus der technischen oder rechtlichen Entwicklung. Instandhaltung ist ein Sonderfall: Dort heißt die Produktverhaltensprüfung "Inspektion". Früher übliche Namen für die Produktverhaltensprüfung wie "Feldprüfung", "Einsatzprüfung" und "Betriebsverhaltensprüfung" sollten vermieden werden.

Vielfach müssen bei dieser Art Qualitätsprüfung schwierige Probleme gelöst werden. Erstes Beispiel seien die Dieselmotoren großer Schiffe. Kundige "Seebären" dazu zu bewegen, sich zu melden, wenn ein solcher Großmotor nicht planmäßig wie gewünscht funktioniert und warum wohl nicht, verlangt Ideenreichtum. Oder auch kleinere Fragen: Was tut die Chemie des Klebstoffs "Uhu", wenn jemand Uhu unplanmäßig als Wundverband benutzt?

Informationen zum Beitrag

Walter Geiger
QZ 12/2008, S. 13

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