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21.11.2011

Produkt

Die Produkt-Definition ist einfach: „Ergebnis eines Prozesses“. Viel komplexer ist, was zu diesem Begriff alles zu bedenken ist: Fundamental ist zunächst die Unterscheidung in beabsichtigte und unbeabsichtigte Produkte. Die unbeabsichtigten können vermeidbar sein wie mancher Lärm beim Transport, oder unvermeidbar wie Schlacke bei der Kohleverbrennung. Sie können nützlich sein wie während der Erdgeschichte durch natürliche Prozesse entstandene Rohstoffe, oder schädlich, wie giftige Abgaskomponenten beim Autofahren. Bei beabsichtigten Produkten werden seit langem vier übergeordnete Produkt-Kategorien unterschieden, auch wieder in den neuesten Normen: Zwei davon sind immaterieller Art: Dienstleistungen und Software; zwei sind materieller Art: Hardware und Verfahrenstechnische Produkte. Güter des Warenverkehrs sind meist aus diesen Kategorien kombinierte Einheiten. Aber: Die Dienstleistung Transport bleibt zu 100 % ein immaterielles Produkt, auch wenn dabei Kohlen transportiert werden; ebenso die Software, auch wenn sie - wie oft eine Bedienungsanleitung - auf Papier gedruckt ist. Das ist keine abstrakte oder theoretisierende Unterscheidung. Sie ist in höchstem Maße praxisrelevant. Kohlentransport und beigepackte Bedienungsanleitung sind kombinierte Einheiten: Die Transportorganisation betrifft ein rein immaterielles Produkt. Kohlen sind zweifelsfrei ein materielles. Gleiches gilt für die Bedienungsanleitung und das Papier. Für das Qualitätsmanagement ist es sehr wichtig, das jeweils auseinanderzuhalten.

Genau genommen darf man also ein Auto nicht als Produkt bezeichnen. Es ist eine aus fast unzähligen unterschiedlichen materiellen und immateriellen Produkten kombinierte Transporteinheit. Alle Produkte in ihr entstehen in unterschiedlichen Prozessen. Ein Beispiel für eine andere irreführende Bezeichnung ist das immer noch vielfach verwendete „Produkt und/oder Dienstleistung“.

Walter Geiger
QZ 01/2001, S. 23

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