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21.11.2011

Probenahme

Von Probenahmen in Supermärkten kann man sich leidlich ernähren, ohne dafür auch nur einen Cent zu zahlen. Wird damit der Sinn dieses Begriffs getroffen oder nicht? Eine Begriffserklärung sagt regelgemäß nur, was der Begriff meint. Welchen Zweck die Sache hat, wird nicht erwähnt, so interessant das auch für die praktische Anwendung sein mag. Dadurch bleiben die Erklärungen kurz. So ist eine Probenahme einfach definiert als „Entnahme einer Probe nach einem festgelegten Verfahren“.

Das verlagert den Schwerpunkt der Erklärung auf die Frage, was eine Probe ist. Jedermann leuchtet sofort ein, dass die Beantwortung dieser Frage davon abhängt, aus welcher Gesamtheit die Probe genommen wird. Der Probe der Hausfrau aus der Bratensoße entspricht die technische Probe aus einem Massengut. Beispiele sind flüssige oder gasförmige Inhalte von Flaschen oder das Ladegut auf Transportmitteln bis hin zum Schiffsbunker. Sucht sich dieselbe Hausfrau für ihr selbst zu nähendes Abendkleid im Textilladen von einem Stoffballen aufgrund des Probeheftchens der Verkäuferin einen traumhaften Seidenstoff aus, hat sie aufgrund der Probe aus einem Endlosgut eingekauft. Wenn allerdings die bezüglich ihrer Beschaffenheit interessierende Gesamtheit, aus der die Probe zu ziehen ist, in natürliche oder Packungs- oder Transporteinheiten unterteilt ist, kommt die entscheidende Frage ins Spiel: Welche Einheiten soll man als Probe herausnehmen, um möglichst verlässlich über die Eigenschaften der Gesamtheit eine Information zu gewinnen? Es ist klar, dass dann sehr differenzierte statistische Verfahren ins Spiel kommen. Dann spricht man auch von einer Stichprobe. Dazu gibt es zahlreiche nationale und internationale Normen, die aufeinander gestapelt einen stattlichen Turm ergeben. Im Englischen gibt es für Probe und Stichprobe leider nur den einen Namen „sample“.

Informationen zum Beitrag

Walter Geiger
QZ 09/2003, S. 857

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