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21.11.2011

Organisationsstruktur

Wie an anderer Stelle bei „ Organisation “ erwähnt, folgt nun dieser eng zugehörige Begriff. Man ahnt: Es ist die Art und Weise, wie etwas organisiert ist. Dahinter steckt ein Kernstück des Erfolgs jeglicher Organisation. Das zeigt auch die Erklärung der Wirtschaftswissenschaft: „Das vertikal hierarchisch und horizontal ab der zweiten Hierarchieebene gegliederte System der Kompetenzen, das als genereller Handlungsrahmen die arbeitsteilige Erfüllung der permanenten und befristeten Aufgaben regelt“. Dabei bedeutet „Kompetenz" die „Befugnis, Maßnahmen zur Erfüllung von Aufgaben zu ergreifen, für deren Bewältigung der Kompetenzträger die Verantwortung trägt“.

Die Normen der ISO 9000-Familie haben erst vor sieben Jahren diesen Begriff ins Qualitätsmanagement eingeführt. Jetzt ist er definiert als „Gefüge von Verantwortungen, Befugnissen und Beziehungen zwischen Personen“. Eigentlich wäre mit „... einer Organisation“ fortzusetzen. Familien sind nicht gemeint. Drei Anmerkungen zeigen auch ein im Englischen bestehendes Sprachproblem: Wie beim Begriff Zuständigkeit erläutert, gibt es dazu kein englisches Wort. Für das bewährte Instrument zur Gestaltung der Organisationsstruktur gilt demzufolge das Gleiche, nämlich für die Zuständigkeitsmatrix. Wird diese zusammen mit den Zuständigkeitsarten in einer Organisation entwickelt, offenbart dies erfahrungsgemäß auch Unklarheiten. Fast jeder kennt witzige Bilder von unbefugt Entscheidenden und von nicht entscheidenden Befugten. Beim letzten Entwicklungsschritt ist deshalb meist die oberste Leitung gefragt. Nur sie kann zu umstrittenen oder nicht besetzten Zuständigkeiten entscheiden. Dies alles ist brisant. Am interessantesten und sehr wichtig sind Schnittstellenzuständigkeiten. Diese horizontalen Kompetenzen sind oft zum Teil Wildwuchs, nicht nur intern, sondern auch extern.

Informationen zum Beitrag

Walter Geiger
QZ 10/2002, S. 986

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