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21.11.2011

Organisation

Von der Betriebswirtschaft her weiß man es: Zu unterscheiden ist zwischen der Aufbauorganisation und der Ablauforganisation. Beide hängen durchaus zusammen, aber jeder dieser Begriffe meint etwas anderes. Ein bekanntes englisches Dictionary gibt zum Wort Organization sogar sieben Bedeutungen an. Diese Homonymie führt bei Fachgesprächen leicht zu Verwechslungen. Zudem widerspricht sie dem Vereinheitlichungsgebot der Normung. Insbesondere im Qualitätsmanagement muss man Tätigkeiten und organisatorisches Gebilde, in dem sie erbracht werden, auseinander halten. Das ist seit 1994 auch international erkannt: Man hat sich zum homophon in vielen Sprachen benutzten Wort „Organisation“ für die Aufbauorganisation entschieden, nicht für die Tätigkeiten und Funktionen in ihr. Freilich hat man die Gültigkeit dieses nun eindeutigen Begriffs auf qualitätsbezogene Normen eingeschränkt.

Demnach ist eine Organisation eine „Gruppe von Personen und Einrichtungen mit einer Organisationsstruktur“. Zum Beispiel irgendein Lieferant. Oder ein Rechtsanwaltsbüro, ein Krankenhaus, eine Stadtverwaltung, ein Reisebüro, eine Krankenkasse. Viele Namen dafür zählt die internationale Norm DIN EN ISO 9000:2000-12 auf. Die zugehörige Organisationsstruktur wird hier an anderer Stelle eigens behandelt werden.

Bis 1994 sprach man noch vorwiegend von „Unternehmen“. Aber nicht jede Organisation versteht sich als Unternehmen, z.B. ein Altenheim, eine Schule. Das gilt auch für viele kleine und mittlere Organisationen (normgerecht abgekürzt mit „KMO“), bis hin zum „Tante-Emma-Laden“. Sie alle benötigen für ihren Tätigkeitszweck zum Erfolg ein gut funktionierendes Qualitätsmanagement; auch wenn sie es nicht so nennen. Bei großen Organisationen kann man gemäß DIN EN ISO 9001 auch deren Teile einer Untersuchung ihrer Qualitätsfähigkeit unterwerfen.

Informationen zum Beitrag

Walter Geiger
QZ 09/2002, S. 877

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