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21.11.2011

Nennwert

Als "vorgegebener Wert eines quantitativen Merkmals zur Gliederung des Anwendungsbereichs" für dieses Merkmal ist er in unserer technisierten Welt fast jedermann bekannt. Wer hätte vor einer Urlaubsfahrt ins Ausland nicht schon überlegt, ob er seinen Rasierapparat oder den Haarfön seiner Frau mit 220 Volt Nennspannung dort benutzen kann? Überall begegnet uns der Nennwert: Bei der Füllmenge eines Gefäßes, dem Aufnahmevermögen des Auto-Benzintanks, bei Arzneimittelflaschen. Aber auch von vielen anderen Produkten her kennt man ihn: z. B. vom Nenndurchmesser von Wasserleitungsrohren (etwa 3¼4 Zoll), der Nennspannung einer Glühbirne.

Der Nennwert (nominal value) wird oft unter Verwendung einer gerundeten Zahl ausgedrückt. Wenn das Merkmal ein Längenmaß ist, heißt er "Nennmaß". Dieses ist in der Regel Bezugswert für die Grenzabmaße. Für den Nennwert gilt das nicht immer. In der Wirtschaft hat der Nennwert eine größere Bedeutung als der eingeprägte oder aufgedruckte Nennwert einer Münze oder eines Geldscheins. Auch beim Produkt ist er oft aufgedruckt. Vom Bemessungswert und vom Sollwert ist der Nennwert begrifflich und sachlich zu unterscheiden, auch wenn es Fälle der Übereinstimmung gibt.

In der Norm ISO 3534-2, deren Übernahme ins deutsche Normenwerk schon 2003 beschlossen wurde, ist neuerdings der Nennwert als (zweitrangiges) Synonym zum Sollwert (target value) ausgewiesen. Das ist ein neuer terminologischer Fehler des ISO/TC 69, auch im Hinblick auf das internationale System der Passungen. Dort sind die Nennwerte bis zum 6,7-Fachen vom nächstliegenden Grenzwert des Toleranzbereichs für die Passfläche entfernt. Für die Realisierung und Prüfung der Passfläche am Werkstück benötigt man aber einen Sollwert im Toleranzbereich, auch und gerade bei der statistischen Prozesslenkung (SPC), der generell durch den Mittenwert ersetzt werden kann.

Informationen zum Beitrag
zusätzliche Links

Walter Geiger
QZ 05/2006, S. 10

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