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21.11.2011

Nachweis

Hierzulande muss man sein Leben lang ständig Nachweise führen. Das beginnt mit der Geburt und endet noch lange nicht mit dem Hochschulabschluss. In der Gemeinsprache versteht man darunter „Darlegungen, durch die das Sosein eines Sachverhalts oder die Richtigkeit einer Behauptung oder einer Vermutung bestätigt wird“. Glücklicherweise sind viele Nachweise auch ganz unkompliziert. Zuweilen genügt als Nachweis z.B. ein mündlicher Hinweis durch jemand, „der es wissen muss“.

Dass Nachweise im Qualitätsmanagement eine herausragende Rolle spielen, ist unmittelbar einleuchtend. Generelle Nachweise zur Erfüllung aller gesetzlichen und sonstigen Forderungen ergeben sich beispielsweise aus einer Bauartprüfung, bestehend aus Entwurfs- und Typprüfung, oder nur aus einer Typprüfung: Ein neues Automobil wird z.B. beim Kraftfahrt-Bundesamt, ein neues oder geändertes elektrotechnisches Produkt beim VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut untersucht. Solche generellen Nachweise haben für die herstellenden Unternehmen große Bedeutung.

Individuelle Nachweise werden tagtäglich viele Millionen mal während und nach jeder Produkt-Realisierung erstellt und dokumentiert. Auch ihr Zweck ist die Feststellung von „Daten, welche die Existenz oder die Wahrheit von Etwas bestätigen“. So fundamental formuliert ist seit 2000 der international geltende Begriff des Nachweises zur ISO 9000-Familie. Dafür wird auch der Name „Objektiver Nachweis“ verwendet, so in DIN EN ISO 9000:2000. Er stimmt gut mit dem eingangs Zitierten überein.

Nachweise werden als Ergebnisse der Anwendung von Ermittlungsverfahren gewonnen. Solche Nachweise können misslingen, wenn eine oder mehrere Forderungen nicht erfüllt sind. Noch schlimmer ist es, wenn Ermittlungsverfahren nicht ausgereift sind. Dann werden Fehler oder gar Mängel nicht entdeckt. Fatale Folge davon können Rückrufaktionen sein. QM-Systematik kann das vermeiden.

Informationen zum Beitrag

Walter Geiger
QZ 06/2002, S. 607

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