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21.11.2011

Merkmalsklassifizierung

Merkmalsklassifizierung gehört zum Risikomanagement bei der Qualitätsplanung (QZ 44 (1999) 10, Seite 1204). Fast jede Einheit hat im Rahmen ihrer Beschaffenheit zahlreiche zu ihr selbst gehörende Merkmale, natürlich auch jedes Angebotsprodukt. Man nennt sie „inhärente Merkmale“. Darunter gibt es viele, die beim Qualitätsmanagement nicht besonders beachtet zu werden brauchen. Aufgrund des Entstehungsprozesses der Einheit sind sie so gestaltet, dass sie später keine Probleme verursachen. Unter den inhärenten Merkmalen gibt es aber auch Qualitätsmerkmale. Nur an sie ist im Rahmen der Qualitätsforderung an die Einheit eine Einzelforderung zu stellen. Unter diesen sorgfältig zu ermittelnden Qualitätsmerkmalen ist die Bedeutung für die spätere Anwendung indessen in aller Regel unterschiedlich. Entsprechendes gilt für das Qualitätsmanagement. Es gibt kritische Qualitätsmerkmale, bei denen schon kleinste Abweichungen des Merkmalswertes vom planmäßigen Sollwert zu negativen Folgen für die Anwendbarkeit der ganzen Einheit führen. Dann sind z.B. sehr enge Toleranzbereiche gefragt. Ein Beispiel sind kritische Passungen.

Merkmalsklassifizierung wurde früher „im Nachhinein“ angewendet. Das geschah allerdings vom Beginn systematischen Qualitätsmanagements an. Das zugehörige Werkzeug hieß „Fehlerklassifizierung“. Bald erkannte man: Fehlervermeidung ist besser und wichtiger als die Entdeckung entstandener Fehler. Damit wuchs bei der Qualitätsplanung auch die Bedeutung der Merkmalsklassifizierung. Ausgerichtet ist sie an der Schwere der durch das Qualitätsmerkmal möglicherweise verursachten negativen Folgen bei der Anwendung der Einheit. Fallbezogen legt man dazu mehrere Merkmalsklassen fest. Erst vor etwa 10 Jahren erkannte man auch systematisch, dass Merkmalsklassifizierung eine Art „Fehlerklassifizierung a priori“ ist. Gegenüber der Fehlerklassifizierung ist sie allerdings eine hohe Kunst. Merkmalsklassifizierung ist nämlich nach der Auswahl der Qualitätsmerkmale der nächste Schritt der Qualitätsplanung. Wie viele kostspielige Rückrufaktionen hätten wohl vermieden werden können, wenn das verursachende Qualitätsmerkmal bei der Qualitätsplanung rechtzeitig bedeutungsgemäß eingestuft worden wäre?

Informationen zum Beitrag

Walter Geiger
QZ 02/2004, S. 8

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