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Merken Gemerkt
21.11.2011

Merkmal

Im Mittelpunkt des Qualitätsmanagements steht jedes die Qualität einer Einheit mitbestimmende Merkmal. Als Qualitätsmerkmal ist es Unterbegriff des Merkmals. Warum dieses nicht „Eigenschaft“ oder „Kriterium“ heißt, wäre eine interessante, aber auch eine sehr lange Geschichte aus den 70ern. Wichtiger sind die zweimal zwei Arten von Merkmalen: Einmal unterscheidet man quantitative und qualitative Merkmale. Letztere hießen besser „nichtquantitative“, wegen der Verwechslung mit Qualitätsmerkmalen. Die zwei Arten quantitativer Merkmale, die man nicht missverständlich „messbare“ nennen sollte, sind die kontinuierlichen und die diskreten. Kontinuierliche wie etwa das Merkmal Temperatur können auf einer Skala jeden beliebigen Wert annehmen. Oft gibt es allerdings physikalisch bedingte Grenzen, etwa bei der Temperatur den „absoluten Nullpunkt“ bei -273,16°C. Werte diskreter Merkmale zeigt z.B. jedes Textverarbeitungssystem an, wenn man nach den „Eigenschaften“ des betrachteten Dokuments fragt: Anzahlen von Zeichen, Zeilen, Absätzen usw.

Die zwei Arten nichtquantitativer Merkmale, die man nicht missverständlich „Attributmerkmale“ nennen sollte, haben Werte auf einer Skala, auf der man keine Abstände ausmessen kann. Man nennt sie „topologische Skala“ (vom griechischen Wort „topos“ abgeleitet, der Ort). Die erste Art ist das Ordinalmerkmal, für dessen Werte eine Ordnungsbeziehung besteht. Beispielsweise die Rangfolge sportlicher Leistungen (mit dem Siegertreppchen der drei besten am Anfang). Aber Achtung: Die Leistungen selbst werden meist höchst genau quantitativ gemessen, z.B. in Tausendstel Sekunden. Für die Werte des zweiten, des Nominalmerkmals, besteht keine Ordnungsbeziehung. Ein Beispiel ist die Farbe, z.B. mit den Werten grün, weiß, gelb usw. Ein Spezialfall ist das Alternativmerkmal, z.B. männlich, weiblich. Es lohnt sich, den DGQ-Band 11-04 bei Merkmalsarten nachzulesen.

Walter Geiger
QZ 02/2001, S. 140

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