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21.11.2011

Kriterium

Der übergeordnete, allgemeine Grundbegriff Kriterium stand im zweiten Arbeitsentwurf April 1998 für die Neufassung 2000 der internationalen qualitätsbezogenen Begriffsnorm ISO 9000. Seine einfache Definition präzisierte die Bedeutung des Wortes in der Gemeinsprache: „Kriterium ist ein Merkmal, das als Grundlage für eine Entscheidung oder eine Beurteilung angewendet wird.“ Dieser Grundbegriff hat zahlreiche Unterbegriffe auf vielen Gebieten. Einer davon ist z.B. die Prüfgröße. So wird in der schließenden Statistik bei Tests anhand des Wertes der Prüfgröße „festgestellt, ob die wahre Wahrscheinlichkeitsverteilung zur Nullhypothese gehört oder nicht“.

Der Wert des Merkmals „Kriterium“ ist also meist Basis für Entscheidung oder Beurteilung. Man kann ihn als geforderten Merkmalswert auffassen. In der Regel ist es ein Grenzwert; wie bei der Prüfgröße. Oft sind es auch zwei Grenzwerte oder mehr. Dazu gibt es unzählige Beispiele. So gelten für eine Turbinenwelle in einem festgelegten Längenabschnitt z.B. Mindestwert und Höchstwert zusammen als Durchmessertoleranz. Solche Einzelforderungen sind „eine Etage höher“ Bestandteile der Qualitätsforderung an die betrachtete Einheit. Diese Einheit muss beschrieben und abgegrenzt sein. Im Beispiel wäre es die Qualitätsforderung an die ganze Turbinenwelle. Auch jedem Studienanfänger ist zu seiner Aufnahme in eine höhere Ausbildungseinrichtung der Mindestwert für das Kriterium „mittlere Abschlussnote“ des vorausgegangenen Schulabschlusses bekannt, z.B. des Abiturs. Dies zeigt die enge Verwandtschaft, ja fast eine Synonymie der Begriffe Kriterium und Einzelforderung.

Die Ausgabe ISO 9000:2000 enthält den eingangs zitierten Grundbegriff nicht. Ähnlich wie beim Grundbegriff Qualifikation gibt es nur einen Unterbegriff beim Qualitätsaudit. Dessen Inhalt ist die Gesamtheit der Einzelforderungen, die beim Audit als Qualitätsforderung zu berücksichtigen ist.

Walter Geiger
QZ 10/2001, S. 1254

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