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21.11.2011

Konformität

Konformität ist im Qualitätsmangement der erwünschte Normalfall. Sie ist als „Erfüllung einer Forderung“ definiert und damit wesentliches Ziel des Qualitätsmangements. Es geht nicht nur um festgelegte Forderungen (wie jetzt noch genormt): Wie die Qualitätsforderung kann jede Forderung eine Gesamtheit von Einzelforderungen sein, die aus unterschiedlichen Quellen stammen, z.B. aus Spezifikationen, Erwartungen, Gesetzen und Verordnungen. Konformität ist gleich zufriedenstellender Qualität. Das Gegenteil ist Nichtkonformität, die hierzulande „Fehler“ heißt; und deren besonders verbraucherbehindernde Art gemäß BGB „Mangel“ genannt wird.

Als Fachbegriff des Qualitätsmanagements, aus den USA importiert, ist Konformität das Ergebnis einer Prüfung. Das ist eine beachtlichte Abweichung vom Begriff der Gemeinsprache, der eine Angleichung im Verhalten ausdrückt und im Hinblick auf totalitären Anpassungsdruck schlimme Erinnerungen weckt, die man in den USA nicht kennt. Nur ein positives Prüfergebnis ist Konformität. Inwieweit Forderungen erfüllt sind, ist nicht gefragt; nur „ob“. Das ist die indirekte „Fußangel“ dieses Begriffs. Qualitätsplanung und Kundenzufriedenheit leben von dem „inwieweit“, von der allmählichen Annäherung der Werte der Qualitätsmerkmale an das, was der Kunde wirklich benötigt.

Ein weiteres Missverständnis lauert ebenfalls im Quantitativen: Die meisten Forderungen sind Grenzwerte, nicht nur die umweltschutzbezogenen. Mit diesen Grenzwerten „konform“ zu sein ist weder Ziel noch sinnvoll: Man muss sich bei der Planung „diesseits“ des Grenzwertes positionieren, sogar möglichst weit davon entfernt.

Das ist auch zu bedenken bei der „conformity evaluation“, die nicht etwa auf „Übereinstimmung“ oder „Anpassung“ prüft, sondern zu bewerten hat, inwieweit die betreffenden Forderungen erfüllt sind (oder nicht).

Walter Geiger
QZ 08/2000, S. 956

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