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21.11.2011

Konfiguration

Konfiguration, das sind nach DIN ISO 10007:2004-12 die zueinander in Beziehung stehenden funktionellen und physikalischen Merkmale eines Produkts, wie sie in den Produktkonfigurationsangaben als Forderungen beschrieben sind. Konfiguration entspräche also etwa der Beschaffenheit eines Produkts. Wissenschaft und Gemeinsprache verstehen darunter aber mehr als nur die Beschaffenheit. Für sie ist Konfiguration die räumliche Anordnung der Elemente einer Einheit, weit über die Betrachtung eines Produkts hinaus und mit diesen zusätzlichen Merkmalen sogar Unterbegriff der Beschaffenheit. Die DGQ, begrifflich meist an Normen ausgerichtet, definiert Konfiguration seit 2002 so und klärt damit die obige "Beziehung".

Letztlich wegen dieser Unklarheit der "Beziehung zueinander" fehlte der genannten Norm dieser Grundbegriff lange. Die Franzosen nennen sie "Gesamtheit" ("ensemble"). Neuerdings hat man international die Benennung "configuration" sogar anstelle des vielfach homonymen und daher immer wieder als Benennung umstrittenen Wortes "nature" für die Beschaffenheit in Betracht gezogen ("nature" kommt in der obigen Norm vor). Ein großer Anteil des Konfigurationsmanagements bezieht sich auf den Änderungsdienst. Dieser betrifft nicht nur Produkte. Das vielgestaltige Arbeitsgebiet des Änderungsdienstes bei Dokumenten beweist dies. Anstecknadeln der für Konfigurationsmanagement Zuständigen tragen oft sogar die alleinige Aufschrift "Change management". Schließlich ist auch die Konfigurationsbuchführung die "formalisierte Dokumentation und Berichterstattung über die Produktkonfigurationsangaben, den Stand der Änderungsanträge und den Durchführungsstand genehmigter Änderungen".

Seit 2002 gilt "vereinbarte Beschaffenheit" im Schuldrecht des BGB als neuer Maßstab für sachmängelfreie Leistungen. Daher leben frühere Diskussionen über den ISO-Begriff nature wieder auf. Dafür wird hierzulande als Benennung neuerlich "constitution" erwogen. Das erstaunt. Auch weil dieses Wort nur sehr selten als "Beschaffenheit" erklärt wird.

Informationen zum Beitrag

Walter Geiger
QZ 09/2007, S. 12

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