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21.11.2011

Klassierprüfung

Die in QZ 53 (2008) 3 auf Seite 12 behandelte 100 %-Prüfung hat viele für die Praxis wichtige Unterbegriffe. Einer davon ist die Klassierprüfung. Sie ist definiert als eine "100 %-Prüfung, bei der die Einheiten entsprechend den Ermittlungsergebnissen zur weiteren Verwendung in Klassen eingeteilt werden". Dafür gibt es vielfältige Anlässe. Ein bedeutsamer darunter ist die Abweichungsfortpflanzung. Sie spielt u. a. bei der Anwendung abgestufter Grenzwerte eine oft große Rolle, beispielsweise bei Elementen zuverlässigkeitsbezogener Schaltungen. Dann ist sie in aller Regel wegen der Klassengrenzen eine quantitative 100%-Prüfung.

Eine spezielle Klassierprüfung besteht darin, dass es nur zwei Klassen gibt: In die eine Klasse werden Einheiten mit Merkmalswerten eingeordnet, welche die Einzelforderung an das betreffende Merkmal nicht erfüllen. Das sind die fehlerhaften Einheiten. In einer zweiten Klasse werden Einheiten mit solchen Werten gesammelt, welche sie erfüllen. Diese spezielle Art der Klassierprüfung heißt "Sortierprüfung". Sie ist eine nichtquantitative 100%-Prüfung. Es geht dabei um die Aussortierung fehlerhafter Einheiten aus einem Prüflos. Sehr wichtig ist dazu auch die Kenntnis des folgenden Zusammenhangs. Er wird mit dem zugehörigen Begriff Sortierwirkungsgrad erfasst. Dieser ist definiert als "Verhältnis der bei einer Sortierprüfung gefundenen zu den vorher im Prüflos vorhandenen fehlerhaften Einheiten". Dieser Sortierwirkungsgrad unterliegt der Gesetzmäßigkeit, dass er umso kleiner ist, je kleiner vor der Sortierprüfung der Anteil fehlerhafter Einheiten ist. Das ist eine logisch unabweisbare und durch umfangreiche Erfahrungen erhärtete Tatsache. Konsequenz daraus ist, dass nur eine begrenzte Anzahl von aufeinander folgenden Sortierprüfungen an ein und demselben Prüflos sinnvoll ist. Diese Anzahl hängt vom Anteil fehlerhafter Einheiten bei der ersten Sortierprüfung ab.

Zu beachten ist schließlich, dass die Klassierprüfung als 100%-Prüfung sowohl nur eines der Qualitätsmerkmale der Einheit betreffen kann, als auch mehrere oder auch alle.

Walter Geiger
QZ 05/2008, S. 8

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