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18.11.2011

Fehlprodukt

In der Betriebswirtschaft galt früher ein fehlendes Produkt als "Fehlprodukt". In Gablers achtbändigem Wirtschaftslexikon fehlt heute diese Bedeutung. Dennoch gilt generell: Vorangesetztes "Fehl-" kann "fehlend" und "fehlerhaft" meinen, je nach Wortzusammensetzung.

Im Qualitätsmanagement versteht man unter einem Fehlprodukt (nonconforming product) ein "als fehlerhafte Einheit eingestuftes Produkt, das nicht oder nur unter Inkaufnahme von Mehrkosten und/oder Mindererlös verwendungsfähig ist, oder das eine interne Einzelforderung im Rahmen der Forderung an die Beschaffenheit der Einheit nicht erfüllt". Dieser Basisbegriff ist von Bedeutung für die Erfassung der qualitätsbezogenen Kosten. Es gibt nämlich keinen anderen Bereich der betrieblichen Praxis, in welchem die Phantasie bezüglich terminologischer Umwidmungen größer wäre als bei solchen Fehlprodukten. Deshalb war es auch kein Wunder, dass bei den schon lange zurückliegenden Bemühungen zur Definition aller Arten von Fehlprodukten große Schwierigkeiten und Meinungsverschiedenheiten entstanden. Hinzu kommt, dass im Zusammenhang mit dem Fehlprodukt auch Tätigkeiten am Fehlprodukt wie beispielsweise Nacharbeit von Bedeutung sind. Die Mehrkosten können nämlich durch Nacharbeit oder auch durch die Suche nach einem anderen Verwendungszweck bedingt sein. Dazu gehört auch, dass sich der Mindererlös aus einem qualitätsbedingten Preisnachlass oder daraus ergeben kann, dass das Fehlprodukt nicht wie vorgesehen verwendet werden kann, sondern nur für eine andere Anspruchsklasse. Auch beim Verkauf für einen anderen Verwendungszweck ergibt sich in der Regel ein Mindererlös. Die Differenz zwischen geplantem und tatsächlichem Erlös geht in die Leistungsrechnung ein, wird jedoch außerdem bei den qualitätsbezogenen Kosten den Fehlerkosten zugeordnet. Mehrkosten können übrigens auch durch einen unnötig großen Materialverbrauch bei der Realisierung des Produkts entstehen, der wegen ergänzender interner Einzelforderungen als fehlerhaft beanstandet wird.

Walter Geiger
QZ 02/2009, S. 11

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