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18.11.2011

Excellence einer Organisation

Altbundespräsident Roman Herzog eröffnete die DGQ-Konferenz 2002 zu deren 50. Geburtstag. Dabei sagte er auch: „,Exzellenz’ ist für mich ein weißhaariger Herr mit großer Ordensspange. Ich empfehle: Bleiben Sie beim Begriff Qualität!“. Dieser Ratschlag hat terminologische Hintergründe. Seine volle Verwirklichung steht noch aus.

DGQ und EFQM definieren Excellence etwa übereinstimmend: „Überragende Praktiken in der Führung einer Organisation und beim Erzielen von Ergebnissen mit Hilfe aufgabenspezifischer Grundkonzepte“. Die Definition verlangt einige Anmerkungen: Keine nationale oder internationale Norm stützt sie. Sie meint nicht das QM-System allein (wie „EFQM“ = „European Foundation for Quality Management“ nahe legt). Das Managementsystem als Ganzes mit allen seinen Teilaufgaben ist gemeint. Dieses geht primär das Topmanagement einer Organisation an und ist hochaktuell; etwa mit der Frage, ob für jede Teilaufgabe Systemnormen nötig sind wie die ISO-9000-Kernnormen für ein QM-System, z.B. für ein jeweils separiert zu betrachtendes Arbeitsschutzmanagementsystem, Risikomanagementsystem, Kostenmanagementsystem usw.? Die Antwort lautet: Nur für Teilaspekte aufgabenspezifischer Managementsysteme sind spezifische Regelungen nötig. Viele andere sind analog zum QM-System und übertragbar. So ist Kostenmanagement Management bezüglich Kostenforderungen, wie Qualitätsmanagement Management bezüglich Qualitätsforderungen ist. Die EFQM aber beschreibt die für das Managementsystem als Ganzes geltenden Forderungen, die eigentlich „Excellenceforderungen“ heißen sollten, unter dem Namen „Kriterien“. Diese gelten gegliedert für die Teilaufgaben des Managementsystems als Ganzes und sind auch Maßstab für die Prüfung, inwieweit diese Excellenceforderungen erfüllt sind, ob also ein (Qualitäts-)Preis zuerkannt werden kann.

Informationen zum Beitrag

Walter Geiger
QZ 01/2006, S. 11

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