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18.11.2011

Erkennungsgrenze (critical value of the response variable)

Dritter wichtiger Begriff im Begriffsteilsystem Erfassungsvermögen ist der Begriff Erkennungsgrenze. Schon mit dieser Benennung ist er anschaulich. Auch ohne die Definition erschließt sich seine Bedeutung: Die Erkennungsgrenze ist das, was die benutzte Messeinrichtung gerade noch zu erkennen gestattet. Erneut hervorzuheben ist: Das Begriffsteilsystem Erfassungsvermögen ist eigens für diesen statistischen Test geschaffen. Er ist wahrscheinlich der bedeutsamste im Beschaffenheitsmanagement. Bei der Aufgabe Umweltschutz spielt er eine herausragende Rolle. Dort kommt es darauf an, ob man beispielsweise eine Stoffbeimengung in einem Abgas mit der benutzten Messtechnik erkennen kann. Aber das ist natürlich auch bei vielen anderen technischen Aufgaben eine wichtige Frage: "Was kann ich mit der verfügbaren Messtechnik gerade noch erkennen?" Das Koordinatensystem für die wichtigen Größen dieses Tests ist in der Begriffskolumne im vorausgehenden QZ-Heft 2/2010, Seite 7, erläutert.

Die Erkennungsgrenze yC ist definiert als "Wert der Messgröße Y, dessen Überschreitung für eine (vom Anwender) festgelegte Wahrscheinlichkeit a eines Irrtums 1. Art zum Schluss führt, dass das betrachtete System nicht in seinem Grundzustand ist". Dazu gibt es in DIN ISO 11843-1 Anmerkungen. Eine davon kann als "Ersatzdefinition" eingestuft werden. Sie lautet: "Die Erkennungsgrenze ist der kritische Wert eines statistischen Tests mit der Nullhypothese ,Der betrachtete Zustand (des Systems) unterscheidet sich hinsichtlich der Zustandsgröße nicht vom Grundzustand’. Ihr steht die Alternativhypothese gegenüber: ,Der betrachtete Zustand (des Systems) unterscheidet sich hinsichtlich der Zustandsgröße vom Grundzustand’." Zu erinnern ist dabei an den Grundbegriff kritischer Wert. Er ist die "Grenze der Teilmenge von Prüfwerten, die zum Verwerfen der Nullhypothese führen". Es wäre also verfehlt, diesen statistischen Test unter dem Oberbegriff Kalibrierung einzuordnen. Auch in der 4. Auflage 2006 DIN-Taschenbuch 223 findet man DIN ISO 11843-1.

Informationen zum Beitrag

Walter Geiger
QZ 03/2010, S. 11

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