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10.11.2011

Einheit

„Materieller oder immaterieller Gegenstand der Betrachtung“. Das war Jahrzehnte lang ihre Definition. Das „Begreifen“ dieses abstrakten Begriffs verlangt auch vom homo sapiens das „Hinlangen-Können“. Einheiten der beiden materiellen, übergeordneten Produktkategorien „Hardware“ und „Verfahrenstechnische Produkte“ (wie Schüttgüter oder Zapfsäulenprodukte) kann man anfassen, aber bei den beiden immateriellen, „Software“ und „Dienstleistung“, ist zum „Begreifen“ der Kopf gefragt. International gilt seit kurzem die Definition: „Das, was einzeln beschrieben und betrachtet werden kann“. Abstrakt erscheint zunächst auch die Regel: Eine Einheit kann im Allgemeinen in kleinere Einheiten unterteilt oder mit anderen Einheiten zu einer größeren Einheit zusammengefasst werden. Unterteilbarkeit und Zusammenstellbarkeit nennt man das, veranschaulicht durch das Baukastenprinzip. Mit dem Begriff Element unterteilten schon Weise des Altertums ihre Welt abstrakt wie wir heute das QM-System mit seinen beliebig unterteilbaren Untereinheiten, den QM-Elementen.

Wir sollten froh sein, dass unsere Sprache - anders als das Englisch der Internationalen Normen – für diesen Begriff nur das eine Wort „Einheit“ kennt. Dort indessen gibt es viele Synonyme: „entity“, „item“, „unit“, „individual“. Keinerlei Einschränkung dafür gilt, was eine Einheit sein kann. Bei uns bieten sich zudem zahlreiche begriffsklärende Bestimmungswörter zur Benennung an, etwa bei der „Stichprobeneinheit“.

Im Qualitätsmanagement kann dieser übergeordnete Begriff als „Inkarnation der Sektorunabhängigkeit der QM-Verfahren“ gelten. Dass im Jahr 2000 die Terminologen im ISO/TC 176 den Begriff entity einfach „weggeworfen“ haben, ist schlimm. Die dort in den Definitionen von ISO 9000 als Ersatz verwendeten Beispielaufzählungen sind stets platzaufwendig, zudem oft verständnishinderlich und verwirrend.

Informationen zum Beitrag

Walter Geiger
QZ 11/2005, S. 6

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