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27.10.2011

Das, was man betrachtet

Der Gegenstand der Betrachtung ist das, was dem Qualitätsmanagement unterworfen wird. Das sind außer Angebotsprodukten auch Tätigkeiten und Mittel zu deren Realisierung. Für alle diese unterschiedlichen Dinge wird in allen Wirtschaftsbereichen das Wort „Einheit“ (engl. „entity“) benutzt. Es ist noch abstrakter als der Name „Tisch“, der nichts über dessen Größe, Form, Farbe, das Material, die Anzahl Beine usw. sagt.
Nötig ist diese einheitliche Benennung, weil Qualitätsmanagement mit stets denselben Methoden betrieben werden kann. Dazu gehören auch eine einheitliche Terminologie. Daraus folgt, dass in der Praxis jeder qualitätsbezogen betrachtete Gegenstand genau beschrieben und abgegrenzt werden muß. Nur dann entstehen keine Mißverständnisse über das, worüber man spricht, sei es über eine Schraube, ein QM-System oder die Tätigkeit an einer Drehbank.

Im DGQ-Band 11-04 ist die Einheit noch als „materieller oder immaterieller Gegenstand der Betrachtung“ definiert. Doch heute ist fast jedes Angebotsprodukt eine Kombination aus materiellen und immateriellen Bestandteilen. Das „oder“ trifft nicht mehr zu. Zwischenzeitlich hieß es deshalb: „Das, was einzeln betrachtet und beschrieben werden kann“; neuerdings sagt man noch abstrakter: „Etwas Erkennbares oder Vorstellbares“.

Der Praktiker muß genau abgrenzen, was er betrachtet. Nur dann kann er für die betrachtete Einheit zielsicher die Qualitätsforderung formulieren und Qualitätslenkung betreiben. Das hört sich einfach an. Bei Prozeßfähigkeitskenngrössen aus Werten von Produktmerkmalen muß man aber schon genau wissen, wovon man redet - beispielsweise, wenn man durch Modifikation der Einzelforderungen an die Merkmale des Prozesses diese qualitätsfähiger machen will.

Nicht der Name „Einheit“ ist das Wesentliche, sondern ihr Begriff. Wer weiß, vielleicht heißt die Einheit schon im Jahr 2000 „Objekt“.

Walter Geiger
QZ 06/1999, S. 710

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