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27.10.2011

Bewertung

Ermittlung, Prüfung, Untersuchung, Beurteilung, Bewertung, ist das nicht alles im Grunde das Gleiche? Mit einem gemeinsprachlichen Lexikon könnte man das vielleicht sogar beweisen. Aber: Kein anderes Teilgebiet des Qualitätsmanagements ist so sensibel und differenzierungsbedürftig wie die Arten von Feststellungen, inwieweit oder ob die festgelegten Ziele erreicht sind. Das will man selber wissen, um sicher zu sein, dass alles o.k. ist. Für einen Kunden ist dies oft das Wichtigste überhaupt.

Manche Spezialbegriffe aus diesem Begriffs-Teilsystem sind bereits geklärt. Etwa Qualitätsaudit, Verifizierung oder deren Unterbegriff Validierung. Grundsätzlich ist zu fragen: Geht es um die Qualität oder um die Qualitätsfähigkeit der betrachteten Einheit? Glücklicherweise ist inzwischen nach einer wechselvollen, jahrzehntelangen Vorgeschichte der Begriff Bewertung (review) mit DIN EN ISO 9000:2000 geklärt: Bewertung ist eine „Tätigkeit zur Feststellung der Eignung, Angemessenheit und Wirksamkeit einer Einheit, festgelegte Ziele zu erreichen.“ Damit ist Bewertung zugleich ein Unterbegriff von Prüfung und Beurteilung. Prüfung fragt nämlich nach der Erfüllung von Forderungen durch die betrachtete Einheit selbst, Beurteilung nach deren Fähigkeit, ein zufriedenstellendes Produkt zu realisieren. Beides kann Fragestellung einer Bewertung sein. Deshalb geht es in der obigen Definition ganz allgemein um die „festgelegten Ziele“. Qualitätsbewertung betrifft qualitätsbezogene Ziele. Bewertung kann aber, wie die Ausdrücke „Angemessenheit“ und „Wirksamkeit“ zeigen, auch Effizienz und Effektivität der zu bewertenden Einheit im Auge haben.

Wer den Überblick behalten und Zusammenhänge verstehen will, sollte in Begriffs-Teilsystemen denken. Das zu „Bewertung“ gehörige ist noch nicht fertig entwickelt, so nötig es auch für eine vor Missverständnissen geschützte Praxis wäre. Bild 3 in QZ 45 (2000) 11, Seite 1422 (QZ-Fachbeitrag „Ungeliebt aber nötig“), zeigt einen ersten Ansatz dazu.

Informationen zum Beitrag

Walter Geiger
QZ 05/2002, S. 508

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