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27.10.2011

Beschaffenheit

Der Preiszettel am begehrten Anzug ist zwar außerordentlich wichtig, aber er gehört nicht zur Beschaffenheit, ebenso wenig sein Lieferdatum an die Modeboutique vom Designerhaus. Wie in der Gemeinsprache bedeutet Beschaffenheit auch in der qualitätsbezogenen Fachsprache die „Gesamtheit der Merkmale und Merkmalswerte, die zur betrachteten Einheit selbst gehören“. Den Nebensatz der Erklärung könnte man durch „der Einheit selbst“ ersetzen. Die Bedeutung dieses „selbst“ wird dann aber oft übersehen. Als Anfang der 80er-Jahre der Qualitätsbegriff „entflochten“ wurde, woraus Beschaffenheit, Qualitätsforderung und Einheit als Fachbegriffe hervorgingen, gab es lange Diskussionen zur Frage, welche Merkmale zur Beschaffenheit selbst gehören. Die Antwort ist einfach: Alle, die äußeren, die inneren und die Funktionsmerkmale. Beispielsweise heizt eine Kochplatte mit maximal 2000 Watt.

Die Beschaffenheit im Augenblick der Betrachtung der Einheit heißt „Zustand“. Ein Beispiel ist der Prüfzustand. Wenn es bei der Betrachtung der Einheit vor allem auf die gegenseitige Anordnung der Elemente dieser Einheit ankommt, spricht man von der „Konfiguration“. Deren Dokumentation ist Gegenstand des Konfigurationsmanagements. Jeder weiß aus Erfahrung, dass schnell vergessen ist, „wie es früher war“, wenn dies nicht dokumentiert worden ist. Vielfach wird dieses Teilgebiet des Qualitätsmanagements auch sehr einfach „Änderungsdienst“ genannt, wobei die geänderte Einheit und die Dokumentation der Änderung an ihr zu unterscheiden sind.

Während im Deutschen dieser Begriff glücklicherweise ohne Homonymieprobleme klar ist, benutzten englischsprachige Normer lange Zeit „totality of characteristics and their values“. Dann wurde zu dieser Definition für ISO 9000 die Benennung „nature“ festgelegt; aber dieser Fortschritt wurde leider wieder beseitigt.

Walter Geiger
QZ 09/2001, S. 1124

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