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27.10.2011

Bemessungswert

QZ 51 (2006) 3, S. 12, brachte den Sollwert als sehr anspruchsvoll für den Mittelwert vorgegebenen Wert: Von ihm sollen Istwerte so wenig wie möglich abweichen. Der in QZ 51 (2006) 4, S. 14, behandelte Richtwert nimmt sich dagegen äußerst liberal aus: Seine Einhaltung durch die Istwerte wird empfohlen, ohne dass Grenzwerte vorgegeben sind. Für was aber ist der Bemessungswert das Maß? Seine Definition wurde vor fast 30 Jahren in DIN 55350-12 festgelegt: "Bemessungswert (rated value) = für vorgegebene Anwendungsbedingungen vorgegebener Wert eines quantitativen Merkmals, der von dem festgelegt wird, der die Qualitätsforderung an die Einheit festlegt." Diese Definition lässt nicht unmittelbar erkennen, worum es geht. Das gilt auch für die frühere, engere Definition in DIN 40200: "Bemessungswert = ein für eine vorgegebene Betriebsbedingung geltender Wert einer Größe, der im Allgemeinen vom Hersteller für ein Element, eine Gruppe oder eine Einrichtung festgelegt wird." Die neue Definition erweiterte also den Begriff von der Größe auf das quantitative Merkmal. Beim Vergleich erkennt man zudem als zusätzlichen Fortschritt: Der Begriff Einheit (entity) ersetzt drei Hauptwörter. Was nun wird "bemessen"? Beispiel sei eine Glühlampe: Ihre Beschriftung zeigt den Nennwert der Netzspannung (oft 220 V), ihre Leistung (etwa 60 W) sowie eine dritte Eintragung, etwa 235 V, die Bemessungsspannung. Sie mildert hier zerstörerische Wirkungen von Spannungsspitzen.

Bemessungswerte haben aber unterschiedlichste Zwecke. Ein interessantes Beispiel ist ein Qualitätsforderungssystem (kurz auch "Qualitätssystem"). Zur rationellen Fertigung einer oder mehrerer Produktserien mit jeweils ansteigenden Einzelnennwerten (z. B. Pumpen-Nenndruck) werden Hauptbauteile einer Produktserie (z. B. Druckbehälter) mit gleichem Bemessungsdruck je Nennwertserie hergestellt.

Informationen zum Beitrag

Walter Geiger
QZ 06/2006, S. 8

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