nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
27.10.2011

Beherrschtes Prozessmerkmal

Gratuliere, wenn Sie einen stets beherrschten Partner haben! Wann aber ist ein Prozessmerkmal beherrscht? Etwa die Temperatur des Isolierstoffs im Extruder? Wenn diese mit Stichproben heute und übermorgen gemessen wird? Da gibt es oft Streit.

Seit 50 Jahren wird international an der Definition geknobelt. National seit drei Jahrzehnten. Neuestens ist es endlich klar: Auf die Variabilität der laufend aus Stichproben ermittelten Kenngrößen der Verteilung der Merkmalswerte des Prozessmerkmals dürfen nur zufällige Ursachen einwirken. Mit einiger Erfahrung muss vorhersagbar sein, was zu erwarten ist. Kommen „besondere Ursachen“ hinzu, ist das Prozessmerkmal „nichtbeherrscht“. Nicht die Werte der Kenngrößen selbst sind Kriterium. Sie können groß oder klein sein, je nach Methodik und Anspruch der Realisierung.

Immer geht es um das Merkmal des Prozesses selbst, auch wenn man seine Werte nicht selbst messen kann, nie um das Prozessergebnis, das man dann nur deshalb notgedrungen misst. Das wurde in früheren Definitionen oft durcheinander gebracht.

Auch mit der neuen Erklärung ist nicht alles klar. Oft sind ergänzend „Nichtbeherrschungskriterien“ festzulegen, denn kaum etwas ist so vielgestaltig wie die Beherrschung eines Prozessmerkmals. Ständig hat man zu beobachten und dazuzulernen.

Eines aber ist klar: Ob ein Prozessmerkmal beherrscht ist, das ist etwas anderes als ob ein Prozessmerkmal qualitätsfähig ist, also die Eignung hat, dass das Prozessergebnis die an dieses Ergebnis gestellte Qualitätsforderung im Hinblick auf das betrachtete Prozessmerkmal erfüllt. Zweifelsfrei beherrschte Prozessmerkmale können da versagen, etwa weil ihr Streuungsmaß einfach zu groß ist (wenn auch immer etwa gleich groß). Umgekehrt kann bei einer weniger scharfen Qualitätsforderung auch ein nichtbeherrschtes Prozessmerkmal durchaus qualitätsfähig sein.

Informationen zum Beitrag

Walter Geiger
QZ 03/2005, S. 11

DNV GL Business Assurance [Anzeige]

Kostenloser Download

  • 5 Schritte zu einem nachhaltigen Prozessmanagement

  • Prozessreifegrad Assessments

  • Self-Assessment BPM

Jetzt kostenlos downloaden!