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27.10.2011

Beherrschter Prozess

Wer das beherrschte Prozessmerkmal kennt (siehe QZ 50 (2005) 3, Seite 11), versteht auch den beherrschten Prozess: Er ist ein Prozess, bei dem die Prozessmerkmale, welche die Qualität des Prozesses beeinflussen, beherrschte Prozessmerkmale sind. Oft ist es schwierig, diesen nur scheinbar trivialen Zustand zu erreichen.
Gerade vor drei Jahren erst wurde dieser einfache und einleuchtende Zusammenhang national in einer Norm zu Qualitätsfähigkeitskenngrößen festgelegt, die auch international übernommen wurde und demnächst herauskommt. Dass er zudem in die qualitätsbezogene terminologische nationale Grundnorm DIN 55350-11 übernommen werden wird, ist doppelt wichtig: Die Erkenntnis fehlt international bislang, und sie wurde zudem aus der erwähnten international weiterentwickelten Norm samt dem eigens dafür entwickelten Begriffsteilsystem (mit diesem Zusammenhang) auf Veranlassung des nationalen Vertreters zuliebe einer Abschrift aus ISO 3534-2 beseitigt.

Jahrzehnte schon denkt man einheitlich über den beherrschten Prozess: Dieser Begriff kennzeichnet stochastische Kenngrößen eines Prozesses, nicht etwa seine Qualitätsfähigkeit. Oft ist ein beherrschter Prozess zwar eine wichtige Voraussetzung für die Erfüllung der Qualitätsforderung an sein Ergebnis, aber es gibt auch Fälle, in denen er keine hinreichende Voraussetzung ist. Sind die Ursachen für Änderungen von Parametern der Verteilungen der Werte der beteiligten Qualitätsmerkmale auch nur teilweise unbekannt oder nicht korrigierbar, ist es ein nicht beherrschter Prozess. Eine beherrschte Fertigung ist eine Fertigung, bei der die Prozesse beherrscht sind.

Entsprechendes gilt für die beherrschte Erbringung einer Dienstleistung wie etwa die Logistik oder die Erfüllung vorgegebener Fahrplanleistungen. Immer ist dabei zu bedenken: Beherrscht ist vielfach durchaus noch nicht qualitätsfähig!

Walter Geiger
QZ 04/2005, S. 12

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